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HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs – was Mädchen und junge Frauen wissen sollten

18.06.2012
Das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden lädt am Donnerstag (21. Juni) zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Vorsorge im Blick: Gut informiert – Gesünder leben“ ein.
Im Mittelpunkt steht die HPV-Impfung, die als erste und bislang einzige anerkannte „Schutzimpfung gegen Krebs“ gilt und langfristig vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann. Als Experten zu diesem Thema informieren Prof. Dr. Stefanie Klug, Leiterin der Tumorepidemiologie am UCC, und die Leiterin der Psychoonkologie am UCC, die Diplom-Psychologin Beate Hornemann.

Das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden lädt am Donnerstag (21. Juni) zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Vorsorge im Blick: Gut informiert – Gesünder leben“ ein.

Im Mittelpunkt steht die HPV-Impfung, die als erste und bislang einzige anerkannte „Schutzimpfung gegen Krebs“ gilt und langfristig vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann. Als Experten zu diesem Thema informieren Prof. Dr. Stefanie Klug, Leiterin der Tumorepidemiologie am UCC, und die Leiterin der Psychoonkologie am UCC, die Psychologin Beate Hornemann.

Zu der Informationsveranstaltung am

Donnerstag, dem 21. Juni 2012, 19 Uhr
im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (Haus 91)
Hörsaal 2, Fiedlerstraße 42, 01307 Dresden

sind Eltern junger Mädchen, Lehrer und Lehrerinnen, Erzieher und Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Vor allem junge Frauen infizieren sich häufig mit Humanen Papillomviren (HPV). „Zwar gelingt es dem Immunsystem in den meisten Fällen, die Infektion erfolgreich zu bekämpfen“, sagt Prof. Stefanie Klug, „mitunter bleibt jedoch eine Infektion bestehen, woraus sich über mehrere Jahre aus Vorstufen ein Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann.“ Rund 4.600 Frauen erkranken in Deutschland jedes Jahr daran, für 1.500 endet die Erkrankung tödlich. Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Deutschland die HPV-Impfung für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. „Bei ihnen kann die Schutzimpfung dazu beitragen, eine Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs in späteren Jahren zu vermeiden“, schildert Prof. Stefanie Klug. Allerdings könne die Impfung keineswegs die regelmäßige Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt ersetzen. Warum dies so ist, wogegen die Impfung wirklich hilft, wie der Krebs sich entwickeln kann und was ihn gefährlich macht, das erläutert die Tumorepidemiologin in ihrem Vortrag.

Aus einem anderen Blickwinkel nähert sich Beate Hornemann dem Thema. Die HPV-Impfung gehört in das Umfeld der gesundheitlichen und sexuellen Aufklärung: „Die Viren werden üblicherweise beim Ge-schlechtsverkehr übertragen. Junge Mädchen sollten daher möglichst bereits vor dem ‚ersten Mal’ geimpft sein, damit der Schutz wirken kann.“ In ihrem Vortrag, der sich an Eltern und deren Töchter richtet, beschäftigt sich die Psychoonkologin sich der Frage, wie und wo es am besten gelingt, das sensible Thema anzusprechen und junge Mädchen dafür zu motivieren.

Kontakt
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Universitäts KrebsCentrum
Präventionszentrum
Dr. Friederike Stölzel
Tel.: 0351 458 7446
E-Mail: praeventionszentrum@krebscentrum.de

Holger Ostermeyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.krebscentrum.de/

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