Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Healthy-Campus-Konferenz: Gesundheit und Gesundheitsförderung als Wettbewerbsfaktor

08.04.2016

„Mens sana in corpore sano“ – dass Gesundheit und Studiersamkeit irgendwie zusammenhängen, wussten schon die alten Römer. Dass Gesundheit und Gesundheitsförderung heute immer mehr auch ein Wettbewerbsfaktor für die Gewinnung der besten Köpfe werden, ist eine eher neue Erkenntnis. Die Universität Bonn und die Deutsche Sporthochschule Köln zählen diesbezüglich zu den Vorreitern; Mit der Gesundheitsinitiative Healthy Campus setzen sie seit Jahren auf eine nachhaltige Gesundheitsförderung für ihre Studierenden und Mitarbeiter. Ihre Erfahrungen teilen sie am 14. April 2016 in der Healthy-Campus-Konferenz mit anderen Hochschulen.

Beschäftigte wie auch Studierende verbringen sehr viel Zeit im „System Hochschule“. Hierbei hat die Hochschule als Sozialisationsraum unter anderem einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und Verfestigung gesundheitsbezogener Einstellungen – idealerweise im Sinne einer umfassenden individuellen Gesundheitskompetenz. Diese gesundheitsbezogenen Einstellungen tragen die Studierenden als zukünftige Entscheidungsträger und Multiplikatoren in die Gesellschaft.

Eine ganzheitliche Sichtweise macht darum auch auf organisationaler Ebene die Entwicklung und konzeptionelle Zusammenführung effizienter gesundheitsförderlicher Maßnahmen und Strukturen in Forschung, Lehre und Verwaltung unerlässlich. Die Healthy-Campus-Konferenz ermöglicht Hochschulen und Experten einen intensiven Austausch, stellt bestehende und geplante Konzepte vor und lädt zur wechselseitigen Vernetzung ein.

Die wissenschaftliche Leitung der Konferenz hat Healthy-Campus-Gründer Prof. Dr. Hans-Georg Predel, Deutsche Sporthochschule Köln, inne. Unterstützt wird er von Dr. Manuela Preuß und Prof. Dr. Georg Rudinger von der Universität Bonn.

Weitere renommierte Wissenschaftler sowie Rektoren und Kanzler werden darüber berichten, wie es aktuell um die Gesundheit deutscher Studierender bestellt ist. Sie stellen Ansätze vor, wie die Gesundheitskompetenz der Hochschulangehörigen gesteigert werden kann.

Über die guten Erfahrungen mit Healthy Campus berichtet Universitätskanzler Dr. Reinhardt Lutz, der sich persönlich dafür eingesetzt hat, Healthy Campus nach Bonn zu holen. Inzwischen ist aus dem Projekt an der Universität Bonn längst eine feste Einrichtung geworden. Mit regelmäßigen Befragungen erhebt die Bonner Initiative den Gesundheits- und Informationsstatus der Studierenden; die Befragungsergebnisse fließen wiederum in die Konzeption konkreter Maßnahmen ein.

„Gesund studieren und arbeiten“ ist das Motto von Healthy Campus Bonn. Daraus spricht die Überzeugung, dass ein gesunder Lebensstil basierend auf regelmäßigen körperlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung zentrale Voraussetzung für körperliche und geistige Gesundheit von der Kindheit bis ins hohe Alter ist.

Hinweis für die Redaktionen: Die Konferenz beginnt am Donnerstag, 14. April 2016 um 10 Uhr im Universitätclub Bonn, Konviktstr. 9.

Weitere Informationen: www.healthy-campus.de

Kontakt:
Dr. Manuela Preuß
Telefon: 0228/73-1811
E-Mail: mp@uni-bonn.de

Weitere Informationen:

http://www.healthy-campus.de

Dr. Andreas Archut | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Gesundheit Gesundheitsförderung Gesundheitskompetenz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress
30.03.2020 | Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

nachricht “4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt
26.03.2020 | Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Einer der verheerendsten Erreger, der sich im Inneren menschlicher Zellen vermehren kann, ist Mycobacterium tuberculosis – der Bazillus, der Tuberkulose...

Im Focus: Blocking the Iron Transport Could Stop Tuberculosis

The bacteria that cause tuberculosis need iron to survive. Researchers at the University of Zurich have now solved the first detailed structure of the transport protein responsible for the iron supply. When the iron transport into the bacteria is inhibited, the pathogen can no longer grow. This opens novel ways to develop targeted tuberculosis drugs.

One of the most devastating pathogens that lives inside human cells is Mycobacterium tuberculosis, the bacillus that causes tuberculosis. According to the...

Im Focus: Corona-Pandemie: Medizinischer Vollgesichtsschutz aus dem 3D-Drucker

In Vorbereitung auf zu erwartende COVID-19-Patienten wappnet sich das Universitätsklinikum Augsburg mit der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung für das medizinische Personal. Ein Vollgesichtsschutz entfaltet dabei in manchen Situationen eine bessere Schutzwirkung als eine einfache Schutzbrille, doch genau dieser ist im Moment schwer zu beschaffen. Abhilfe schafft eine Kooperation mit dem Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg, das seine Kompetenz und Ausstattung im Bereich des 3D-Drucks einbringt, um diesen Engpass zu beheben.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird nach heutigem Wissensstand maßgeblich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Dabei sind neben Mund und Nase vor allem auch die...

Im Focus: Hannoveraner Physiker entwickelt neue Photonenquelle für abhörsichere Kommunikation

Ein internationales Team unter Beteiligung von Prof. Dr. Michael Kues vom Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover hat eine neue Methode zur Erzeugung quantenverschränkter Photonen in einem zuvor nicht zugänglichen Spektralbereich des Lichts entwickelt. Die Entdeckung kann die Verschlüsselung von satellitengestützter Kommunikation künftig viel sicherer machen.

Ein 15-köpfiges Forscherteam aus Großbritannien, Deutschland und Japan hat eine neue Methode zur Erzeugung und zum Nachweis quantenverstärkter Photonen bei...

Im Focus: Physicist from Hannover Develops New Photon Source for Tap-proof Communication

An international team with the participation of Prof. Dr. Michael Kues from the Cluster of Excellence PhoenixD at Leibniz University Hannover has developed a new method for generating quantum-entangled photons in a spectral range of light that was previously inaccessible. The discovery can make the encryption of satellite-based communications much more secure in the future.

A 15-member research team from the UK, Germany and Japan has developed a new method for generating and detecting quantum-entangled photons at a wavelength of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress

30.03.2020 | Veranstaltungen

“4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt

26.03.2020 | Veranstaltungen

Wichtigste internationale Konferenz zu Learning Analytics findet statt – komplett online

23.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Studie mit bispezifischem Antikörper liefert beeindruckende Behandlungserfolge bei Multiplem Myelom

01.04.2020 | Medizin Gesundheit

Unternehmenswissen - Wie gelingt der Umstieg von Präsenz auf Online?

01.04.2020 | Seminare Workshops

SmartKai – „Einparkhilfe“ zur Vermeidung von Schäden an Schiffen und Hafeninfrastruktur

01.04.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics