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FZI Open House: IKT-Forschung für die Praxis hautnah erleben

09.02.2016

Am Tag der offenen Tür des FZI Forschungszentrums Informatik in Karlsruhe am Donnerstag, den 11.02.2016, steht die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt / Mobilität, Industrie 4.0, Analytics und moderne Logistikkonzepte sowie IT-Sicherheit bilden die Schwerpunkte des Tagesprogramms / In vier Transfer-Foren erläutern FZI-Direktoren sowie Forschungspartner aus der Industrie und Vertreter der Politik diese Themen in Vorträgen und Diskussionen / Im FZI House of Living Labs gibt es Arbeiten aus allen Gebieten der IKT-Anwendungsforschung des FZI zu sehen / Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen / Pressevertreter sind herzlich eingeladen

Am Donnerstag, den 11. Februar, öffnet das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe seine Türen: Beim FZI Open House werden vier aktuelle Schwerpunkte der IKT-Anwendungsforschung in sogenannten Transfer-Foren beleuchtet. Auf diese Weise will das FZI insbesondere den Mittelstand über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung informieren.


Industrie 4.0, Mobilität, Analytics und moderne Logistikkonzepte sowie IT-Sicherheit sind Themenschwerpunkte beim FZI Open House.

FZI Forschungszentrum Informatik

Gemeinsam mit Referenten aus Politik, Wirtschaft und Forschung befassen sich FZI-Direktoren mit den Themen Industrie 4.0, Mobilität, Analytics und Logistikkonzepte sowie mit IT-Sicherheit. Die Veranstaltung wird um 09:30 Uhr eröffnet.

Von 13:00 bis 18:00 Uhr präsentieren Forscherinnen und Forscher im FZI House of Living Labs Arbeiten aus allen Gebieten der Anwendungsforschung am FZI, zum Beispiel selbstfahrende Fahrzeuge, Service-Roboter für die digitale Fabrik oder Energiemanagement im Smart Home. An Demonstratoren zeigen sie die prototypische Umsetzung jüngster Erkenntnisse aus ihrer IKT-Forschung und -Entwicklung zu den vielfältigen Themen der Digitalisierung.

Zur Veranstaltung erklärt Prof. Dr. Ralf Reussner, Vorstand am FZI: „Als gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung ist uns der Technologie- und Wissenstransfer besonders wichtig. Beim FZI Open House bringen wir Experten aus Politik, Wissenschaft und Anwendung zusammen und fördern den Dialog. Die spannenden Vorträge, aber auch die Einblicke in unsere aktuellen Forschungsprojekte werden unseren Gästen die Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung anschaulich vermitteln.“

Nach der Begrüßung um 9:30 Uhr startet das FZI Open House mit dem ersten Transfer-Forum „Industrie 4.0 – Die Digitalisierung der Industrie". Unter der Moderation von FZI-Direktor und -Vorstand Prof. Dr. Andreas Oberweis leitet FZI-Direktorin Prof. Dr.-Ing. Dr. Dr. h. c. Jivka Ovtcharova in ihrer Keynote "Virtuelles Abbild – neue Ingenieurmethoden für Industrie 4.0" in dieses topaktuelle Thema ein.

Gemeinsam mit den Gästen wird diskutiert, wie die Digitalisierung die Industrielandschaft verändert und welche Chancen und Herausforderungen sich dabei ergeben. Richard Einstmann von der Bechtle AG stellt seinen "Wegweiser durch die digitale Welt – die Bechtle IT-Landkarte" vor. Dr. Markus Bauer von der Robert Bosch GmbH referiert zu "Logistics 4.0 – Disruption Management in Inbound Networks". Prof. Dr. Rüdiger Dillmann, Direktor am FZI, stellt das Projekt "ReApp" vor, in dem Robotik-Apps entwickelt werden, die vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) den Einsatz von Robotern einfacher und schneller gestalten sollen.

Um 11:30 Uhr stehen „Autonome Systeme im urbanen Raum“ im Fokus des zweiten Transfer-Forums zu Mobilität. Moderiert von FZI-Direktor Prof. Dr.-Ing. Eric Sax und FZI-Direktor und -Vorstand Prof. Dr.-Ing. J. Marius Zöllner präsentieren die Referenten ihre Zukunftsvision von autonomen Systemen im Stadtverkehr. Staatssekretär Peter Hofelich vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, erläutert anhand des neuen "Tech Center a-drive“ die Rolle der Digitalisierung der Mobilität für das Land. Dr.-Ing. Dieter Rödder, Robert Bosch GmbH, und Thomas Tonger, Daimler AG, stellen ihre Verkehrskonzepte der Zukunft vor.

Ab 13:00 Uhr steht das gesamte FZI House of Living Labs auf zwei Etagen bis zum Ende der Veranstaltung für die Besucherinnen und Besucher offen: Im Erdgeschoss gibt es viele Robotik- und Automotive-Anwendungslösungen zu sehen. Neben der aktuellen Forschung im Bereich der Service-Robotik werden die autonomen Fahrzeuge des FZI vorgestellt und erklärt und man kann Forschung und Forschungswissen zu Elektromobilität und Safety kennenlernen. Im ersten Stock des Gebäudes präsentieren die Wissenschaftler mit dem PROFIBUS- sowie mit dem KNX-Testlabor vor allem das Thema Industrieautomation. Im FZI Living Lab mobileIT/mobileBusiness stehen Themen wie BYOD (bring your own device) und Umsetzungen von mobilen IT-Lösungen für Unternehmen im Fokus. Auch zu den Themen Energie, IT-Sicherheit und Smart Home sind hier zahlreiche Demonstrationen zu sehen.

Um 14 Uhr startet im Hauptgebäude des FZI das dritte Transfer-Forum unter dem Titel „The day after optimal – Analytics und moderne Logistikkonzepte“, moderiert von FZI-Direktor Prof. Dr. Thomas Setzer. Analysen und Auswertungen von komplexen Daten und Datenströmen sind als Teil eines integrierten Decision Support Systems ein wichtiges Element moderner Logistikplanung und bieten vielfältige Chancen zur Supply-Chain-Optimierung. Nach dem einführenden Vortrag von FZI-Direktor Prof. Dr. Stefan Nickel zeigt Dr. Frank Werner, Software AG, wie das Verarbeiten komplexer Ereignisse in der Entscheidungsunterstützung Mehrwert bietet. Andreas Böhm, oneLogic GmbH, präsentiert Einsichten und Ausblicke zu "Predictive Analytics im Supply Chain Management" und Frank Strohmaier zeigt, wie BASF SE seine Logistikplanung durch Global Business Analytics unterstützt und als transnationales Unternehmen seine Kompetenzen in Analytics bündelt.

Ab 15:45 Uhr widmet sich das vierte Transfer-Forum des FZI unter der Überschrift „Compliance, Datenschutz und IT-Sicherheit in einer smarten Welt?“ der fachübergreifenden Diskussion von Sicherheit, Gefahren und Schutzmöglichkeiten in einer immer stärker vernetzen "Smart Service"-Welt, in der sich Datenschutz und IT-Sicherheit nur durch interdisziplinäre Ansätze realisieren lassen. Um Haftungsrisiken zu minimieren, müssen technische Systeme rechtskonform sein. Gleichzeitig müssen die durch den Gesetzgeber gestalteten rechtlichen Vorgaben die tatsächlichen technischen Gegebenheiten und Entwicklungen berücksichtigen. Die Herausforderung besteht darin, dass sich unterschiedliche Disziplinen wie beispielsweise die Rechtswissenschaften und die Informatik annähern und gegenseitig verstehen müssen. Das Transfer-Forum will an Beispielen aufzeigen und diskutieren, wie dieser Austausch auch praktisch realisiert werden kann. Moderiert von FZI-Direktor Prof. Dr. Jörn Müller-Quade sprechen im Transfer-Forum IT-Sicherheit Prof. Dr. iur. Beatrix Weber von der Hochschule Hof zum Thema: "IT-Sicherheit und Compliance: Nicht nur sicher, sondern rechtssicher?". FZI-Direktor PD Dr. iur. Oliver Raabe widmet sich in seinem Vortrag dem Datenschutz zwischen Recht und Informatik am Beispiel Smart Data. Prof. Dr. Jens-Matthias Bohli, NEC Laboratories Europe, befasst sich mit Herausforderungen für die IT-Sicherheit im Internet der Dinge.

Ab 17:15 Uhr haben die Gäste bei einem Get-Together Gelegenheit zum Austausch mit den Referenten. Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Besuch des FZI House of Living Labs von 13 bis 18 Uhr steht allen Interessierten offen, für die Transfer-Foren ist eine Anmeldung an anmeldung@fzi.de erforderlich.

Hinweis an die Presse: Pressevertreter sind herzlich eingeladen zum FZI Open House. Nach vorheriger Anfrage vermittelt die Pressestelle gerne Gesprächsmöglichkeiten mit einzelnen Referenten. Um Anmeldung bei Johanna Häs, haes@fzi.de, wird gebeten.

Über das FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Hauptsitz ist Karlsruhe. Das FZI ist mit einer Außenstelle in Berlin vertreten.

Weitere Informationen

Johanna Häs, FZI Corporate Communications and Media
FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: haes@fzi.de
Internet: www.fzi.de

Weitere Informationen:

http://url.fzi.de/open-house Detaillierte Informationen zum FZI Open House

Johanna Häs | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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