Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Experten diskutieren an der Saar-Uni über neue Technologien bei Brandmeldern

16.08.2012
Feuer ist ein großes Risiko für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Ein unachtsamer Moment genügt, und eine Lagerhalle oder ein Bürokomplex steht in Flammen.

Effektivere Brandmelder sind wichtig, um den Brand schneller zu entdecken und so vielleicht Menschenleben zu retten und Schäden zu verhindern. Experten präsentieren neue Möglichkeiten, um Feuer aufzuspüren, auf der Konferenz „The Future of Gas Sensors for Fire Detection and Safety Techniques“.

Der Fachkongress der European Society for Automatic Alarm Systems (EUSAS) findet am 5. und 6. September auf dem Saarbrücker Uni-Campus statt. Ausrichter ist der Lehrstuhl für Messtechnik.

Die Experten – Vertreter spezialisierter Unternehmen und Wissenschaftler aus ganz Europa – sprechen vor allem über neuartige Möglichkeiten, Gase in der Raumluft aufzuspüren und so einen Brand schneller zu entdecken. Jeff Cutler von der Firma Apollo Fire Detectors aus Großbritannien gibt zum Einstieg einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik. Andreas Schütze, Professor für Messtechnik an der Saar-Uni und Gastgeber der Konferenz, spricht über neuartige Möglichkeiten, Schwelbrände in Kohlebergwerken sehr zielgenau aufzuspüren.
Gleichzeitig präsentiert er neue Ansätze zur Sensorselbstüberwachung, durch die defekte Sensoren vom Messsystem automatisch identifiziert und dem Kontrollsystem angezeigt werden. Professor Stefan Schütz von der Universität Göttingen berichtet von Perspektiven für biomimetische Rauchgassensoren. Diese sind nach dem Vorbild von Insekten gestaltet, die auf Brände spezialisiert sind. Dabei wird durch Ableitung der Nervensignale von den Antennen untersucht, auf welche der vielen hundert Brandgaskomponenten Käfer besonders stark reagieren. Legt man dann Sensoren auf diese Gase aus, sinkt die Gefahr von Fehlalarmen deutlich.

Die Konferenz richtet sich vor allem an Vertreter öffentlicher Einrichtungen, Brandschutzexperten, Sicherheitsverantwortliche sowie an Entwickler und Vertriebsexperten von Sicherheitstechnologie. Die Teilnahme kostet 225 Euro für Studenten, 300 Euro für EUSAS-Mitglieder, 450 Euro für Mitglieder öffentlicher Einrichtungen (z.B. Feuerwehrleute) und 500 Euro für alle anderen Teilnehmer. Anmeldungen sind bis zum 28. August möglich. Konferenzsprache ist Englisch.

Kontakt für Rückfragen: Prof. Dr. Andreas Schütze, Tel.: (0681) 3024664, E-Mail: schuetze@lmt.uni-saarland.de

Thorsten Mohr | Universität des Saarlandes
Weitere Informationen:
http://www.eusas.org/events

Weitere Berichte zu: Brandmelder FIRE Messtechnik Saar-Uni Sensor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie sieht das Essen der Zukunft aus?
25.04.2019 | Universität Witten/Herdecke

nachricht Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur
17.04.2019 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Volle Fahrt voraus für SmartEEs auf der Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organische und gedruckte Elektronik erobert den Alltag. Die Wachstumsprognosen verheißen wachsende Märkte und Chancen für die Industrie. In Europa beschäftigen sich Top-Einrichtungen und Unternehmen mit der Forschung und Weiterentwicklung dieser Technologien für die Märkte und Anwendungen von Morgen. Der Zugang seitens der KMUs ist dennoch schwer. Das europäische Projekt SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing arbeitet an der Etablierung eines europäischen Innovationsnetzwerks, das sowohl den Zugang zu Kompetenzen als auch die Unterstützung der Unternehmen bei der Übernahme von Innovationen und das Voranschreiten bis zur Kommerzialisierung unterstützt.

Sie umgibt uns und begleitet uns fast unbewusst durch den Alltag – gedruckte Elektronik. Sie beginnt bei smarten Labels oder RFID-Tags in der Kleidung,...

Im Focus: Full speed ahead for SmartEEs at Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organic and printed electronics conquer everyday life. The forecasts for growth promise increasing markets and opportunities for the industry. In Europe, top institutions and companies are engaged in research and further development of these technologies for tomorrow's markets and applications. However, access by SMEs is difficult. The European project SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing works on the establishment of a European innovation network, which supports both the access to competences as well as the support of the enterprises with the assumption of innovations and the progress up to the commercialization.

It surrounds us and almost unconsciously accompanies us through everyday life - printed electronics. It starts with smart labels or RFID tags in clothing, we...

Im Focus: Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Leuchtdioden oder LEDs können nur Licht einer bestimmten Farbe erzeugen. Mit unterschiedlichen Verfahren zur Farbmischung lässt sich aber auch weißes Licht...

Im Focus: Münchner Lichtquanten-Destillerie

Garchinger Physiker entwickeln eine Technik, um reine einzelne Photonen zu extrahieren

Das Destillieren von Spirituosen steigert den Gehalt von Alkohol relativ zum Wasseranteil. Ähnlich wirkt eine Methode auf Lichtquanten, Photonen, die ein Team...

Im Focus: Energy-saving new LED phosphor

The human eye is particularly sensitive to green, but less sensitive to blue and red. Chemists led by Hubert Huppertz at the University of Innsbruck have now developed a new red phosphor whose light is well perceived by the eye. This increases the light yield of white LEDs by around one sixth, which can significantly improve the energy efficiency of lighting systems.

Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie sieht das Essen der Zukunft aus?

25.04.2019 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

UKP-Laser erobern Makrobearbeitung

25.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Kraftwerk ohne DNA

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Chemische Reaktionen per Licht antreiben

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics