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Verheerende Flutkatastrophe in England - kann das auch in Deutschland passieren?

08.08.2007
Das Thema Katastrophen wie etwa jüngst die schweren Überflutungen in England stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Deutschen Geographentags, der vom 29. September bis zum 5. Oktober an der Universität Bayreuth stattfindet.

England wurde Ende Juli von den schwersten Überflutungen seit 60 Jahren heimgesucht. Der Sachschaden ist immens. Schwere Kritik richtet sich an die Regierung, die konkrete Warnungen an die Bevölkerung trotz Unwettervorhersagen zurückgehalten habe.

- Aber wie hätte man angesichts der Unwetterwarnungen reagieren sollen?

- Gibt es überhaupt effizient funktionierende Frühwarnsysteme, die derartige katastrophale Entwicklungen hätten vorhersagen können?

- Wurden etwaige Warnungen eventuell nicht in ausreichendem Maße oder zu ungezielt an die Bevölkerung weitergetragen (mangelnde Risikokommunikation)?

- In welchem Zusammenhang stehen derartige Flutkatastrophen zu dem viel diskutierten Klimawandel?

- Trifft den Menschen eine (Teil-) Schuld?

- Sind derartige Flutkatastrophen auch (wieder) in Deutschland denkbar?

- Und zuletzt, was können wir tun?

Antworten auf diese oder andere Fragen zum Thema Katastrophe erhält man beim diesjährigen Deutschen Geographentag in Bayreuth. Hier diskutieren Experten aus der Geographie vom 29. September bis zum 5. Oktober 2007 unter dem Tagungsmotto "Umgang mit Risiken: Katastrophen - Destabilisierung - Sicherheit" die neuesten Ergebnisse aus der Risiko- und Katastrophenforschung.

Natürlich kommen auch Experten anderer aktueller Themenfelder der Geographie in Bayreuth zusammen. Am besten überzeugt man sich selbst von der Relevanz geographischer Forschung im Bereich gesellschaftlich existenzieller Fragen.

Weitere Informationen und Materialien:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Geographentag 2007, Bayreuth
Tel.: 0921/552258
jaana.schuetze@uni-bayreuth.de

Jürgen Abel | idw
Weitere Informationen:
http://www.geographentag-bayreuth.de

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