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Die Zukunft der Zwetschgenzüchtung

01.08.2007
Fachtagung mit Sortenschau und Besichtigung der Zuchtquartiere - Zwetschgenforscher Dr. Walter Hartmann verabschiedet sich als Vorstand des Arbeitskreises Steinobst

7./8. August 2007 ab 13:00 Uhr, Universität Hohenheim, Euroforum, Kirchnerstr. 3, 70599 Stuttgart

"Quo vadis Zwetschgenzüchtung Hohenheim", ist eine der Fragen, auf die der Zwetschgenexperte Dr. Walter Hartmann bei der 46. Jahrestages des Arbeitskreises Steinobst im Bundesausschuss Obst und Gemüse Antwort gibt, bevor der international renommierte Fachmann der Universität Hohenheim sein Amt als Vorsitzender nach 15 Jahren Tätigkeit niederlegt. Zwei Tage diskutieren Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden Nachbarländern aktuelle Forschungsschwerpunkte zum Pflaumen- und Zwetschgenanbau, beleuchten Konzepte zur Markteinführung, besichtigen Zuchtquartiere in der Versuchsstation für Gartenbau und präsentieren Sorten und Zuchtklonen in einer eigenen Sortenschau. Die Tagung beginnt am Dienstag, den 7.08. um 13.00 Uhr mit einer Einleitung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch über den Steinobstanbau in Baden-Württemberg.

Die Universität Hohenheim ist auf dem Gebiet der Zwetschgenzüchtung international führend. Vor allem auf dem Gebiet der Resistenzzüchtung gelangen bahnbrechende Erfolge gegen die gefürchtete Virose der Scharkakrankheit, wegen der beispielsweise der Anbau der berühmten Herrenberger Gäuzwetschge in Zukunft nicht mehr möglich ist.

Hohenheim hat mit der Sorte 'Jojo' die erste, weltweit absolut scharkaresistente Zwetschgensorte auf den Markt gebracht. Die konventionelle Züchtung war hier wesentlich erfolgreicher als die Gentechnologie, die bisher noch keine scharkaresistente Sorte herstellen konnte. Zahlreiche interessante und hochresistente Zuchtklone stehen noch im Hohenheimer Zuchtquartier oder sind schon in der Anbauprüfung in verschiedenen Regionen im Land. Am zweiten Tag der Tagung werden Fachreferate zu verschiedenen Themen des Pflaumen- und Zwetschgenanbaus bzw. der Vermarktung gehalten. In einer Sortenschau werden die Früchte von zahlreichen Sorten und Zuchtklonen vorgestellt.

Kontaktadresse:
Dr. Walter Hartmann, Universität Hohenheim, Institut für Sonderkulturen und Produktionsphysiologie (370d)

Tel.: 0711/459 22359, E-Mail: walthart@uni-hohenheim.de

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/

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