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Bemanntes Brennstoffzellenflugzeug soll 2011 abheben

11.07.2007
Forschung ist spannend, oft spektakulär. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht Forschung jedoch meist nur dann, wenn es Rekorde zu vermelden gibt, Nobelpreise verliehen oder Exzellenzuniversitäten gekürt werden.

Um Medienvertretern unabhängig vom Aktualititätsdruck Einblick in die unterschiedlichsten Forschungswerkstätten und Labore der Universität Stuttgart zu geben, hat die Universität Stuttgart im Frühjahr dieses Jahres die neue Serie "Forschung hinter den Kulissen" gestartet. Am Dienstag, den 24. Juli findet der zweite Termin statt.

Im Mittelpunkt steht diesmal das geplante Brennstoffzellenflugzeug "Hydrogenius". Das Leichtflugzeug mit etwa 18 Metern Spannweite und acht Metern Länge wird seine Antriebsenergie aus der kalten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff beziehen, weder Abgase noch Lärm produzieren und kann dennoch bei den Flugleistungen mit herkömmlichen Leichtflugzeugen konkurrieren. Die größte Herausforderung dabei ist die Integration des Brennstoffzellensystems in den Flieger.

Für ihre Machbarkeitsstudie erhielten Stuttgarter Wissenschaftler im letzten Jahr den mit 12.000 Euro dotierten Berblinger-Preis der Stadt Ulm. Spätestens im Jahr 2011 soll "Hydrogenius" fliegen und könnte dann das weltweit erste bemannte Brennstoffzellenflugzeug werden. Das Flugzeug wird Nachfolger des Solarzellenflugzeugs Icaré II, das ebenfalls an der Uni Stuttgart entwickelt und gebaut wurde. Prof. Rudolf Voit-Nitschmann vom Institut für Flugzeugbau informiert über den Stand der Arbeiten.

Zeit: 24. Juli, 14.00 Uhr
Ort: Vaihingen, Verfügungsgebäude der Universität, Allmandring 5 B
Anmeldung erbeten unter presse@uni-stuttgart.de oder Fax 0711/685-82188.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de/

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