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3. Handelsblatt Jahrestagung: Restrukturierung 2007

02.04.2007
Restrukturierungen werden komplexer und internationaler
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist 2006 um 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und erreichte mit 30.462 Fällen die niedrigste Zahl seit 2000. Überdurchschnittlich sank die Zahl der Insolvenzen von Kapitalgesellschaften um 21,3 Prozent auf 13.193 Fälle. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Angesichts der zunehmenden Verlagerungen von sanierungsbedürftigen Unternehmen ins Ausland und der Beteiligung von Finanzinvestoren bei großen und auch mittelständischen Restrukturierungsmaßnahmen wird die Abwicklung von Insolvenzen immer komplexer und internationaler. Gleichzeitig steht aber auch die Qualität der Insolvenzverwalter wegen fehlender Standards zu Disposition.

Auf der 3. Handelsblatt Jahrestagung „Restrukturierung 2007“ (10. und 11. Mai 2007, Frankfurt am Main) stellen Sanierungs-Experten und Insolvenzrechts-Spezialisten die aktuellen Entwicklungen im nationalen und internationalen Sanierungspraxis vor. Am Beispiel des Falles Brochier wird die Problematik der Unternehmensverlagerungen als Restrukturierungsmodell erläutert. Die Diskussion um den Standortnachteil durch das deutsche Insolvenzrecht bei grenzüberschreitenden Insolvenzen greift Dr. Eberhard Braun (Schulze &Braun GmbH) auf. Dr. Hans Albrecht (Nordwind Capital GmbH) stellt die Rolle von Hedgefunds im Restrukturierungsbereich auf und verweist auf die Gefahren für das Finanzsystem. Der Insolvenzverwalter im Fall des Handy-Betreibers BenQ, Dr. Martin Prager (Pluta Rechtsantwälte), erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen für Verwertungsentscheidungen in vorläufigen Insolvenzverfahren und zeigt Chancen und Risiken auf.

Einen Überblick über die drohende Krisensituation im Gesundheitswirtschaft und die Sanierungschancen für Krankenhäuser, Ärzte, Apotheker und Pharmaunternehmen vermittelt Horst Piepenburg (Piepenburg & Gerling).

Am Beispiel des Bau- und Bergbauunternehmens Heitkamp erläutert Jochen Rölfs (RölfsPartner) die Restrukturierungsmaßnahmen und zeigt kritische Erfolgsfaktoren auf. Er gewährt auch Einblicke in den Sanierungsprozess des Fußballvereins Borussia Dortmund. Über den Neuaufbau des Geld- und Werttransportunternehmens SecurLog aus der Heros Insolvenz berichten Dr. Philip Comberg (Alcosa Capital GmbH & Co. KG) und Dr. Michael F. Keppel (Alvarez & Marsal Deutschland GmbH).

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/pr-restrukturierung07

Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichter¬stattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2005 erreicht das Handelsblatt 289.000 Entscheider, das sind 12,6 Prozent.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Dr. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

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