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Die längsten und tiefsten Löcher der Erde - Erdraketen, Erdöl und Erdtomografie

19.04.2004


In einer Zeit ständig wachsenden Flächenverbrauchs stellt der Untergrund eine nachhaltige Ressource und wichtige Raumalternative dar. Doch um ihn zu nutzen, werden genaue Kenntnisse über seinen Aufbau benötigt. Wie die Erde unter unseren Füssen aussieht und mit welchen Methoden Informationen gewonnen werden können, zeigt die Ausstellung "In die Tiefe gehen", die vom 21. April bis 23. Mai im Haus der Wirtschaft zu sehen ist. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum "Jahr der Technik" und wird vom Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN und dem Landesgewerbeamt Baden-Württemberg präsentiert. Sie begleitet den neuen Forschungsschwerpunkt "Erkundung, Nutzung und Schutz des unterirdischen Raumes" des F&E-Programms GEOTECHNOLOGIEN.



Neben unterschiedlichen Erkundungstechniken werden auch Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung des Untergrund vorgestellt. Dazu gehören neben den klassischen Themen wie Verkehr und Architektur auch visionäre Projekte wie CargoCap - eine Art Rohrpost für Container -, Klimaschutz durch Speicherung von Treibhausgasen im Untergrund und die Energiegewinnung aus Erdwärme.



Auf 350 Quadratmetern laden historische Kostbarkeiten, spannende Exponate und technische Superlative die BesucherInnen zum Entdecken ein. Ein mehr als 1000 Jahre alter Bergmannsschuh oder Feuerstein aus 5000 Jahre alten Bergwerken gehören ebenso dazu wie moderne Verfahren zum Vermessen unterirdischer Hohlräume, eine "Erdrakete" oder eine dreidimensionale Aufnahme aus dem Erdinneren. BesucherInnen können selbst aktiv werden, eine Erdgaskaverne befüllen, geologische Luftbilder interpretieren, eine Messsonde in einem Bohrloch steuern oder zuschauen, wie das eigene Körpergewicht den Betonfußboden verformt. Zahlreiche Filme und eine "Hör-Bar" ergänzen die Ausstellung.

Jeden Sonntag um 11 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon: 0331/288-1073 finden Führungen statt, Treffpunkt ist der Eingangsbereich im Haus der Wirtschaft.

In der Nacht der langen Wissenschaften am 24. April ist die Ausstellung geöffnet; von 16 bis 24 Uhr gibt es zudem geowissenschaftliche Experimente.

Begleitet wird die Ausstellung auch von zwei Vorträgen:

* Dienstag, 4. Mai um 18.30 Uhr: "Stuttgart 21 - ein Bahnhof in Tieflage, eine Chance für die Region"; Peter Marquart von der DB ProjektBau GmbH führt in das Projekt ein und erläutert Ziele, Visionen und den aktuellen Planungsstand.

* Dienstag, 18. Mai um 18.30 Uhr: "Das Gotthard Projekt: Der längste Eisenbahntunnel der Welt - eine geologische und technische Herausforderung für den europäischen Verkehr von morgen"; Ruedi Suter von der Schweizer Alb Transit-Gotthard AG gibt Einblick in das größte europäische Verkehrsprojekt, in die geologischen Herausforderungen und die technischen Lösungen.

Beide Vorträge finden im Bertha-Benz-Saal im Haus der Wirtschaft statt.

Im Anschluss wandert die Ausstellung nach Dortmund, wo sie vom 4. Juni bis 4. Juli zu sehen ist, dann geht es weiter nach Leipzig, München, Hamburg und Berlin.

Im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, ist die Ausstellung von 21. April bis 23. Mai zu sehen. Sie ist von Dienstag bis Freitag von 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Telefon: 0711/123-2612.

Informationen zum Jahr der Technik beim Landesgewerbeamt gibt es im Internet.

Dr. Andreas Gundelwein | idw
Weitere Informationen:
http://www.geotechnologien.de/
http://www.lgabw.de/jdt

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