"VAAM 2004" – Treffen von Bakterienforschern aus aller Welt an der TU-Braunschweig

Am Sonntag beginnt die Jahrestagung der VAAM.

Experten aus zahlreichen Ländern, von den USA über Japan bis hin zu Irland und Dänemark, versammeln sich in der kommenden Woche in Braunschweig, um neueste Erkenntnisse der Bakterienforschung auszutauschen. Zur Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) zwischen 28. und 31. März erwartet die Technische Universität Braunschweig rund 1000 Besucher. Im Mittelpunkt des Fachkongresses wird unter anderem der Einsatz von Computermodellen in Biotechnologie und Infektionsforschung stehen. In der VAAM, dem führenden Mikrobiologen-Verband Deutschlands, sind rund 2000 mikrobiologisch forschende Wissenschaftler zusammengeschlossen.

In den Fachvorträgen gehen die Wissenschaftler unter anderem der Frage nach, ob man tatsächlich überall auf der Welt dieselben Arten von Bakterien findet. Weitere Referate befassen sich mit Mikroorganismen, die man bislang noch nicht kultivieren kann, und mit den Tricks, die Krankheitserreger beim Eindringen in den menschlichen Körper anwenden.

Ein vielseitiges Informationsangebot bietet der Kongress für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Ein Erfahrungsaustausch-Workshop für junge Mitglieder vermittelt am Dienstag, 30. März, von 15 Uhr an Wissenswertes über Themen wie Juniorprofessur, Stipendien und Karrieremöglichkeiten.

Die Organisation des diesjährigen Kongresses übernehmen – neben der VAAM – fünf wissenschaftliche Einrichtungen aus Braunschweig: Die Technische Universität, die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF), die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) und die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ).

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Dr. Elisabeth Hoffmann idw

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