Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. Symposium zur Kraft-Wärme Kopplung: Gesetz ohne Wirkung?

12.06.2003


Ihr drittes Symposium "Kraft-Wärme-Kopplung, die wichtigste Säule im Klimaschutz" veranstalten am Dienstag, 24. Juni, der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) und das Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik des Uni-Standorts Duisburg. Thema ist in diesem Jahr der stagnierende Ausbau dieser klimafreundlichen Technologie trotz neuer Gesetzeslage.



Rund 100 Teilnehmer werden auf dem Duisburger Campus, Gebäude MD 162 (Lotharstr./Ecke Mülheimer Str.) erwartet. Das Symposium richtet sich an Vertreter aus Politik, Öffentlichen Einrichtungen, Industrie, Gewerbe, Wissenschaft und Medien, aber auch an interessierte Bürger. Eine Anmeldung ist erforderlich.



Die Bundesregierung will die jährlichen CO2-Emissionen bis 2010 um 23 Millionen Tonnen reduzieren. Knapp die Hälfte soll die Umstellung auf die klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie bringen. Diese nutzt die bei der Stromproduktion entstandene Wärme für Heizzwecke. Weil die KWK als "CO2-Killer" gilt, trat vor fünfzehn Monaten das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKModG) in Kraft.

Gebracht hat es so gut wie nichts, meint der B.KWK und wird beim Duisburger Symposium die Auswirkungen des neuen Gesetzes auf Wirtschaft und Klimaschutz beleuchten. Die Referenten werden sich außerdem neuen, innovativen Konzepten und Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung widmen.

Nach der Eröffnung des Symposiums (9 Uhr) durch den Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Klaus Solbach, wird voraussichtlich der Minister für Energie, Verkehr und Landesplanung des Landes NRW, Dr. Axel Horstmann, ein Grußwort sprechen. Die neueste Ergebnisse aus der Klimaforschung stellt Prof. Dr. Mojib Latif, Institut für Meereskunde/Uni Kiel, anschließend in seinem Vortrag "Verändert der Mensch das Klima?" vor.

Der weitere Vormittag steht unter dem Thema "Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung". Um die Technische Entwicklung im Bereich KWK geht es am Nachmittag unter der Moderation von Adi Golbach, Geschäftsführer des B.KWK. Zur Sprache kommen dabei Praxis-tests der Hochtemperatur-Brennstoffzelle "HotModule", Brennstoffzellen-Heizgeräte, der wirtschaftlichen Einsatz von Microgasturbinen und die Modernisierungskonzepte von kommunalen Heizkraftwerken.

Bereits am Vorabend des Symposiums, am 23. Juni, geht es ab 18 Uhr im GerhardMercator-Haus, Lotharstr. 57, in verschiedenen Kurzvorträgen um die klimafreundliche Technologie und KWK-Initiativen.

Weitere Informationen: Dipl.-Ing. Othmar M. Verheyen, Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik, Tel. 0203/379-2921, Mobil 0175-59 65 725, verheyen@uni-duisburg.de

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duisburg.de/FB7/FG02/BKWK/Symposium03/index.html

Weitere Berichte zu: KWK Klimaschutz Umweltverfahrenstechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie
16.08.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eröffnung des neuen Produktionsgebäudes bei Heraeus Medical in Wehrheim

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Universum Studie: Internationalität und Praxisbezug sind Erfolgsfaktoren der ISM

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics