Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Strukturen für Multimedia und elektronisches Publizieren an den Hochschulen!

27.11.2001


Am 4. Dezember 2001 findet die 2. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) in Verbindung mit der Mitgliederversammlung des DFN im Wissenschaftszentrum in Bonn statt.

"An den Hochschulen müssen Multimedia und effiziente Formen des elektronischen Publizierens mehr und besser als bisher genutzt werden. Die Wissenschaft benötigt neue Strukturen für den freien Austausch wissenschaftlicher Information!" umreißt der Sprecher der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI), Prof. Dr. Elmar Mittler, die Ziele der 2. DINI-Jahrestagung.
Die in DINI zusammengeschlossenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Bibliotheken, Rechen- und Medienzentren der Hochschulen wollen die Voraussetzungen für die Nutzung des Internet und der neuen Medien in der Wissenschaft durch eine engere Zusammenarbeit verbessern. An allen Hochschulen sollen kooperativ betriebene Servicezentren für Multimedia und elektronisches Publizieren eingerichtet werden. Die Wissenschaftler benötigen mehr kompetente Unterstützung bei der Produktion und beim Einsatz von Multimedia in der Lehre, damit die millionenschweren Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Einzelprojekten verpuffen, sondern eine nachhaltige und breite Wirkung erzielt wird.
Auch beim elektronischen Publizieren sind neue Strukturen für den effizienteren Austausch von wissenschaftlicher Information erforderlich. Wissenschaftler sollen künftig ihre Forschungsergebnisse nicht nur über die elektronischen Zeitschriften der großen Verlage publizieren, deren immer höhere Preise von den Bibliotheken kaum noch aufgebracht werden können. Sie sollen ihre Publikationen auch digital über Server ihrer Hochschule bereitstellen und so den freien Austausch von Informationen fördern. (das folgende sollte bleiben, denn die OAI ist wirklich wichtig) National und international ist über die von DINI unterstützte Open Archives Initiative eine Vernetzung der Dokumentenserver auf effiziente Weise möglich. Auf der Jahrestagung stellt DINI unter anderem die in einer Arbeitsgruppe erarbeiteten "Empfehlungen zum elektronischen Publizieren an Hochschulen" vor.
Außerdem stehen in einer Reihe von Vorträgen die Konzepte einzelner Bundesländer und des Bundes zur Zukunft der wissenschaftlichen Information und der neuen Medien u.a. zur Diskussion. Abends findet eine gemeinsame Veranstaltung im Verbund mit der Mitgliederversammlung des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein) statt.
Journalisten sind herzlich zu den Vorträgen und der Pressekonferenz eingeladen, die am 4. Dezember um 13 Uhr in Raum K1/K2 des Wissenschaftszentrums, Ahrstrasse 45, Bonn-Bad Godesberg stattfindet.
Kontakt: Prof. Dr. Elmar Mittler
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen
Tel: 0051-395212
E-Mail: mittler@sub.uni-goettingen.de
oder:
DINI-Geschäftsstelle
Friederike Schimmelpfennig
Tel: 030-2093-2661
E-Mail: gs@dini.de

Monika Zimmer | idw
Weitere Informationen:
http://idw-online.de/public/www.dini.de/jt2001/jt2001.php

Weitere Berichte zu: DINI Mitgliederversammlung Wissenschaftszentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“
08.07.2020 | Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

nachricht Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin
07.07.2020 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Im Focus: Neue Erkenntnisse über Flüssigkeiten, die ohne Widerstand fließen

Verlustfreie Stromleitung bei Raumtemperatur? Ein Material, das diese Eigenschaft aufweist, also bei Raumtemperatur supraleitend ist, könnte die Energieversorgung revolutionieren. Wissenschaftlern vom Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter“ an der Universität Hamburg ist es nun erstmals gelungen, starke Hinweise auf Suprafluidität in einer zweidimensionalen Gaswolke zu beobachten. Sie berichten im renommierten Magazin „Science“ über ihre Experimente, in denen zentrale Aspekte der Supraleitung in einem Modellsystem untersucht werden können.

Es gibt Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten. So kann z. B. Wasser nicht durch die Glaswand von einem Glas in ein anderes fließen. Erstaunlicherweise...

Im Focus: The spin state story: Observation of the quantum spin liquid state in novel material

New insight into the spin behavior in an exotic state of matter puts us closer to next-generation spintronic devices

Aside from the deep understanding of the natural world that quantum physics theory offers, scientists worldwide are working tirelessly to bring forth a...

Im Focus: Im Takt der Atome: Göttinger Physiker nutzen Schwingungen von Atomen zur Kontrolle eines Phasenübergangs

Chemische Reaktionen mit kurzen Lichtblitzen filmen und steuern – dieses Ziel liegt dem Forschungsfeld der „Femtochemie“ zugrunde. Mit Hilfe mehrerer aufeinanderfolgender Laserpulse sollen dabei atomare Bindungen punktgenau angeregt und nach Wunsch aufgespalten werden. Bisher konnte dies für ausgewählte Moleküle realisiert werden. Forschern der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es nun gelungen, dieses Prinzip auf einen Festkörper zu übertragen und dessen Kristallstruktur an der Oberfläche zu kontrollieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Das Team um Jan Gerrit Horstmann und Prof. Dr. Claus Ropers bedampfte hierfür einen Silizium-Kristall mit einer hauchdünnen Lage Indium und kühlte den Kristall...

Im Focus: Neue Methode führt zehnmal schneller zum Corona-Testergebnis

Forschende der Universität Bielefeld stellen beschleunigtes Verfahren vor

Einen Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen und auszuwerten dauert aktuell mehr als zwei Stunden – und so kann ein Labor pro Tag nur eine sehr begrenzte Zahl von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erster Test für neues Roboter-Umweltmonitoring-System der TU Bergakademie Freiberg

10.07.2020 | Informationstechnologie

Binnenschifffahrt soll revolutioniert werden: Erst ferngesteuert, dann selbstfahrend

10.07.2020 | Verkehr Logistik

Robuste Hochleistungs-Datenspeicher durch magnetische Anisotropie

10.07.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics