Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schützt Technikvorausschau vor Pleiten? TA-Akademie testet Konzepte für Maschinenbau

29.08.2001


Die Einführung des Computers hat ganze Branchen ruiniert, die Brennstoffzelle könnte für die nächste Pleitewelle sorgen. Experten sagen voraus, dass die Hersteller von Motorblöcken innerhalb weniger Jahre ihren gesamten Markt verlieren werden, falls sich die neue Antriebsform durchsetzt. Damit Betriebe rechtzeitig auf zukunftsträchtige Felder umsteuern können, setzen Entscheidungsträger auf nationaler Ebene immer stärker auf die Technikvorausschau. Dabei werden Experten aus Wissenschaft und Praxis nach ihren persönlichen Einschätzungen von Zukunftsmärkten und Risiken befragt, und diese Einzelmeinungen dann zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) veranstaltet im Auftrag der Europäischen Union im Rahmen eines Forschungsprojektes, an dem auch die Partnerregionen Katalonien (Spanien), Lombardei (Italien) und Rhônes-Alpes (Frankreich) teilnehmen, erstmals eine Technikvorausschau für zwei Branchen in Baden-Württemberg.
Aus den Bereichen Werkzeugmaschinenbau und Multimedia werden jeweils 20 Unternehmer und Technologieentwickler aus mittelständischen Betrieben einen Tag lang ihre Zukunftsvisionen gemeinsam mit Kollegen vorstellen und diskutieren. Daraus werden in einer zweiten Runde entsprechende Handlungskonzepte erarbeitet. Für interessierte Unternehmen aus den beiden Bereichen besteht noch die Möglichkeit, an dem Projekt mitzuarbeiten. Beide Workshops finden im Abstand von zwei Monaten in den Räumen der TA-Akademie in Stuttgart-Vaihingen statt. Die Ergebnisse werden im März 2002 gemeinsam mit denen der drei Partnerregionen vorgestellt, die zur selben Zeit ebenfalls je zwei Branchen (u.a. Print/Medien, Metallverarbeitung, Textil) exemplarisch auf Potenziale und Gefahren für die Zukunft hin untersuchen werden.

Termine:


Werkzeugmaschinenbau: 26. Oktober 2001 / 30. Januar 2002
Multimedia: 24. Oktober 2001 / 1. Februar 2002

Interessierte Unternehmer, die an beiden Workshops teilnehmen wollen, melden sich bitte bei
Agnes Pechmann, Tel: 0711/ 9063-284  


agnes.pechmann@ta-akademie.de
oder
Gerhard Fuchs, Tel: 0711/ 9063-199  
gerhard.fuchs@ta-akademie.de

Dr. Birgit Spaeth | idw

Weitere Berichte zu: Maschinenbau Technikvorausschau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019
21.03.2019 | Hochschule Magdeburg-Stendal

nachricht Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen
21.03.2019 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics