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Recycling entlastet die Umwelt

29.04.2002


Ökobilanzierung belegt deutliche Umweltvorteile durch die Verwertung von Verpackungen



Je mehr Verpackungen in den Gelben Tonnen und Säcken gesammelt und anschließend hochwertig recycelt werden, desto stärker wird die Umwelt in Zukunft von schädlichen Emissionen entlastet, so das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Öko-Instituts e.V. Das Recycling von zwei Millionen Tonnen dieser Leichtverpackungen kann beispielsweise künftig so viel klimaschädliches Kohlendioxid einsparen wie bei der Verbrennung von 26 Millionen Tonnen Restmüll entsteht. Auch bei weiteren wichtigen Umweltindikatoren wie Energieeinsparung oder Versauerung von Böden kann das Szenario „Grüner Punkt“ die Umwelt weit mehr entlasten als anderen untersuchten Szenarien.

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Grundlage für diese Ergebnisse ist eine auf die Zukunft gerichtete Stoffstromanalyse. Verglichen wurde der Grüne Punkt unter anderem mit der Müllverbrennung aber auch mit anderen Zukunftsszenarien zur Verwertung und Beseitigung von Abfällen. Die positiven Ergebnisse für den Grünen Punkt können bei einer flächendeckenden Einführung vollautomatischer Sortieranlagen sowie einer möglichst hochwertigen werkstofflichen Verwertung von Kunststoffverpackungen erreicht werden.



„Schon heute entspricht der Grüne Punkt dem Leitbild der Agenda 21 für eine nachhaltige Entwicklung. Das Prinzip der Produzentenverantwortung hat sich als erfolgreich erwiesen und sollte in Zukunft auch auf weitere Produkte ausgedehnt werden“, so Günter Dehoust, Projektleiter beim Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt.

Eine Kurzfassung der Studie steht unter www.gruener-punkt.de als Download zur Verfügung.

Gabrielle Lauermann | Öko-Institut
Weitere Informationen:
http://www.gruener-punkt.de

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