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UFZ deutscher Repräsentant im CONNECT-Netzwerk

24.10.2001


Direktoren europäischer Umweltforschungszentren tagten vom 18. bis 20. Oktober im Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle



Das UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH war vom 18. bis 20. Oktober Gastgeber des jährlichen Treffens der Direktoren der wichtigsten europäischen Forschungsinstitute für Bio-diversität und Naturschutz. Bereits 1988 hatten sie ein Netzwerk mit dem Namen CONNECT gebildet, mit dem Ziel, gemeinsam wesentliche Beiträge zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen - von der Erforschung der Artenvielfalt bis hin zu praktischen Managementkonzepten im Naturschutz - zu erbringen.

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Zu dem diesjährigen Meeting kamen u.a. die Direktoren der nationalen Umweltforschungs-zentren Groß-britan-niens, Dänemarks und Finnlands sowie von Instituten aus den Niederlanden, Belgien und der Slowakei.

Ein wichtiges Ergebnis des Zusammentreffens war die Aufnahme des UFZ als deutscher Repräsentant in das CONNECT-Netzwerk, eine Funktion, die bis dato das Bundesamt für Natur-schutz wahrnahm. Damit kommt ab nun dem UFZ die Aufgabe zu, die deutsche Biodiversitäts- und Naturschutzforschung in CONNECT zu vertreten.

Weiterhin wurden auf dem Treffen wichtige Richtungsentscheidungen in Bezug auf die Zukunft der Biodiversitätsforschung in Europa getroffen. So diskutierten die Fachleute u.a. die Möglichkeiten für eine gemeinsame Bewerbung um Forschungsgelder der Europäischen Union im Rahmen von "Exzellenz-Netzwerken" und "Integrierten Projekten" und vereinbarten die Vorbereitung entsprechender Anträge an die EU-Kommission.

Zum Abschluss der Konferenz führte das UFZ mit den teilnehmenden Direktoren eine Exkur-sion in den Raum Bitterfeld sowie in die Dübener Heide durch, um Probleme der Biodiversität und des Naturschutzes am Beispiel von Bergbaufolgelandschaften und naturnahen Räumen in Mitteldeutschland zu veranschaulichen.

Susanne Hufe | idw

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