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Ökosystemmanagement durch neue Plattformen

01.08.2005


Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die sowohl die Industrie als auch die moderne Gesellschaft auf die Umwelt als Ganzes haben, können variieren. Um unser Verständnis jedes möglichen Ergebnisses zu erweitern, werden im Rahmen einer szenariogestützten Studie Ursache-und-Wirkungs-Zusammenhänge untersucht, um die Entwicklung einer umfassenden Literatur zum Thema Klimawandel anzuregen.


Es wird zunehmend schwieriger, das Konzept des nachhaltigen Managements mit der Ausbreitung der Städte, den wachsenden industriellen Bedürfnissen und der landwirtschaftlichen Bodennutzung in Einklang zu bringen. Unsere Ökosysteme werden zunehmend belastet, wodurch deren Fragmentierung beschleunigt wird. Deshalb müssen wir unsere Kenntnisse darüber erweitern, wie wir die Ökosysteme schützen und gleichzeitig den Anforderungen der Nachhaltigkeit entsprechen können.

Bei ACCELERATES handelt es sich um ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, mit dem unser Verständnis der sozioökonomichen Auswirkungen auf unsere Ökosysteme verbessert werden soll. Da solche Auswirkungen eine Vielzahl von Ursachen haben und in zahlreichen Variationen auftreten können, wurde im Rahmen des Projekts eine neuartige Methode zur Datengewinnung formuliert.


Die szenariogestützte Plattform, die zur Simulation des Klimawandels entwickelt worden ist, wurde mit vorhandenen Informationen kombiniert, um 3 Matrizen ableiten zu können, die die wichtigsten Triebkräfte verdeutlichen. Die erste und zweite Matrix umfassten die globalen bzw. landwirtschaftlichen Triebkräfte, während die dritte Matrix die Werte beinhaltete, die zur Ausführung der Simulationsmodelle erforderlich sind.

Die Anwendung dieser Informationen innerhalb der szenariogestützten Plattform führte zu einem umfassenden Rahmen, mit dem die Wissensbasis weiter ausgebaut werden kann. Jede dieser Triebkräfte wurden auf die vier Grundpfeiler des ACCELERATES-Projekts angewendet: Weltmarkt, Regionalunternehmen, Globale Nachhaltigkeit und Lokales Verantwortungsbewusstsein.

Damit kann das Gesamtziel eines verbesserten Verständnisses der Anfälligkeit von europäischen Ökosystemen umfassender beurteilt werden. Dies ist eine wichtige Errungenschaft, denn erstmalig können aktuelle Trends bewertet werden, um ihre zukünftigen Auswirkungen auf agrarwirtschaftliche Systeme und den zukünftigen sozioökonomischen Wandel zu bestimmen.

Prof. Paolo Rosato | ctm
Weitere Informationen:
http://www.dic.univ.trieste.it

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