Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Morgenstadt - City Insights

19.01.2012
Mit dem Ziel, die besten Technologien und Lösungen weltweit für den nachhaltigen Umbau der Städte von morgen zu erforschen, initiiert das Fraunhofer IAO gemeinsam mit anderen Fraunhofer-Instituten und Industriepartnern das Innovationsnetzwerk »Morgenstadt –City Insights«. Im Mittelpunkt stehen Vor-Ort-Analysen von multidisziplinären Lösungen in den globalen Vorreiterstädten.

Die weltweit fortschreitende Urbanisierung hat zur Folge, dass schon heute mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten leben; bis 2030 werden es bereits 60 Prozent sein. Gleichzeitig müssen Städte verstärkt mit globalen Megatrends wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, demographischem Wandel, aber auch mit steigendem Wohlstand umgehen lernen.


Morgenstadt - City Insights

Städte stellen daher das wichtigste Feld für innovative Technologien und intelligente Konzepte nachhaltiger Entwicklung dar – und damit einen der größten zukünftigen Märkte überhaupt. Aufgrund ihrer hohen Dynamik und den unterschiedlichen Innovationszyklen interagierender Sektoren stellen Städte Unternehmen, Politik und Forschung aber auch vor große Herausforderungen, wenn es um ihre nachhaltige Gestaltung geht.

Fraunhofer greift diese Herausforderungen auf und initiiert ein Innovationsnetzwerk als neutrale Wissensplattform für die Zusammenführung heute bestehender Ansätze. Das Netzwerk bietet den idealen Rahmen dafür, gemeinsam mit Partnern aus der Industrie zukunftsträchtige Technologien und Konzepte für nachhaltige urbane Systeme zu analysieren und weiter zu denken. Dabei greifen die Partner auf bereits existierende ‚best practices‘ aus den Sektoren Mobilität, Energie, Kommunikation, Gebäude, Ressourcen und Governance und vorhandene Studien und Strategien zurück, um diese auf gemeinsame Potenziale und Herausforderungen hin zu analysieren.
Hierfür werden globale Vorreiterstädte wie beispielsweise Amsterdam, New York, Singapur, Seoul oder Curitiba identifiziert, welche erste Ansätze auf diesen Gebieten hin zu nachhaltigen Stadtssystemen verknüpft haben. In Vor-Ort Analysen werden die jeweiligen Lösungsansätze, ihre Rahmenbedingungen für den Erfolg sowie die zugehörigen Akteurs-Netzwerke erschlossen und analysiert.

Ziel ist es herauszuarbeiten, welche technischen, organisatorischen und politischen Konzepte, Ansätze und Instrumente die vielversprechendsten Städte von heute und morgen nutzen, um den Herausforderungen von steigendem Mobilitätsbedarf, schwindenden Ressourcen, Klimawandel und Bevölkerungswachstum zu begegnen.
Das Innovationsnetzwerk ist auf eine langfristige Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Akteuren der Vorreiterstädte angelegt. Langfristiges Ziel ist die Etablierung von neuen Konzepten und Innovationen in den entsprechenden Städten weltweit. Die erste Projektphase fokussiert zunächst aktuell drängende Fragen der zukünftigen urbanen Märkte.

Das Innovationsnetzwerk startet Anfang 2012 und die erste Phase wird mit exklusiven Detail- und Fallstudien Mitte 2013 abgeschlossen. Bereits jetzt können sich interessierte Unternehmen informieren und eine Partnerschaft beantragen.

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

nachricht Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation
12.07.2018 | Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics