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Neue Accenture-Studie: "Voice over IP" - mehr als nur billig telefonieren

20.02.2006

"Voice over IP" - ein Begriff, der inzwischen kein Fremdwort mehr ist, denn die "Voice over Internet Protocol"-Technologie hat in Deutschland den Sprung vom Nischendasein zu einer Massenanwendung bereits geschafft: In jedem vierten Unternehmen sind erste VoIP (Voice over Internet Protocol)-Lösungen implementiert oder befinden sich gerade im Testbetrieb. In großen Unternehmen nutzen bereits 30 Prozent diese Technologie, und bei weiteren 41 Prozent ist der Einsatz innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant. Allerdings wird eine entsprechende System-Umstellung bislang hauptsächlich durch Kostenvorteile begründet. Dies ist ein Kern-Ergebnis der aktuellen VoIP-Studie des Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter mehr als 90 IT-Entscheidern in Deutschland.

Sprachübertragungen basierend auf IP-Netzwerken haben in jüngster Vergangenheit kontinuierlich an Bedeutung zugenommen. Die Technik ist inzwischen ausgereift, und das Einsparungspotenzial sowohl bei Betriebs- als auch Gesprächskosten ist signifikant. Der größte Vorteil geht jedoch über den reinen Kosteneffekt hinaus, denn auf Grund des IT-basierten Datensatzes kann Sprache genauso gespeichert, verarbeitet und verändert werden wie beispielsweise eine E-Mail.

Die Studie setzt sich im Wesentlichen mit der Frage auseinander, wie durch die Einführung von VoIP ein positiver Wertbeitrag für das Unternehmen geleistet und somit letztlich ein Wettbewerbsvorteil geschaffen werden kann. Den Ergebnissen zufolge haben Großunternehmen bei dieser Entwicklung die Nase vorn. Aber auch kleine Unternehmen zeigen sich durchweg offen für die neue Technologie, lediglich die mittleren Unternehmen verhalten sich im Hinblick auf den Einsatz von VoIP-Implementierungen noch recht zögerlich. 43 Prozent der befragten Mittelständler beabsichtigen derzeit keine entsprechende Umstellung ihrer bisherigen technologischen Infrastruktur.

Die Umfrage ergab darüber hinaus, dass in einem neuen "VoIP-Ökosystem" neben den traditionellen Festnetzbetreibern und -carrieren bereits jetzt eine Vielzahl weiterer Anbieter in den Markt eintritt. Diesen veränderten Marktbedingungen sind sich die IT-Entscheider in den befragten Unternehmen jedoch noch kaum bewusst. Zehn Prozent der befragten CIO’s kannten von derzeit mehr als 30 VoIP-Anbietern lediglich sieben Anbieter. Gerade Kleinunternehmen zählten ungestützt vor allem Endkunden-Dienstleister auf.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

- Die VoIP-Technologie geht mit einer Konvergenz der bislang üblicherweise separat agierenden Bereiche Telekommunikation und Informationstechnologie einher.

- Nur wenige Firmen haben es bislang geschafft, sich im Markt als prädestinierte VoIP-Anbieter zu positionieren, obwohl die Technologie an sich den Sprung vom Nischendasein zu einer Massenanwendung inzwischen auch in Deutschland geschafft hat.

- Eine Umstellung auf VoIP wird in den Unternehmen bislang hauptsächlich durch Kostenvorteile begründet. Der darüber hinaus mögliche Mehrwert durch intelligenten Einsatz spezifischer Zusatz-Applikationen wird von den Entscheidern bislang noch weitgehend vernachlässigt.

Zur Studie

Diese Studie stellt eine zusammen mit der GfK erhobene Umfrage vor, in der 90 IT-Entscheider zu ihrem aktuellen -Kenntnisstand über VoIP insbesondere im Hinblick auf Mehrwertapplikationen befragt wurden. Darauf aufbauend wird der VoIP-Implementierungsprozess aus der Sicht eines CIO beschrieben. Anhand verschiedener Beispiele und Szenarien werden dabei die Vorteile einer konvergenten Kommunikationslandschaft erörtert.

Über Accenture:

Accenture ist ein weltweit agierender Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit über 126.000 Mitarbeitern in 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2005) einen Nettoumsatz von 15,55 Milliarden US-Dollar. Die Internet-Adresse lautet www.accenture.de (Österreich: www.accenture.at / Schweiz: www.accenture.ch).

Sonja Fink | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.accenture.de
http://www.accenture.at
http://www.accenture.ch

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