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Konsumklima - Frühling noch nicht in Sicht

27.02.2008
Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Februar 2008

Die Stimmung der deutschen Verbraucher präsentiert sich im Februar insgesamt stabil. Der Indikator Einkommenserwartung hat angesichts zu erwartender deutlicher Lohnsteigerungen etwas zugelegt. Dagegen mussten die Anschaffungsneigung sowie die Konjunkturerwartung wieder Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator Konsumklima prognostiziert für März im Vergleich zu den beiden ersten Monaten des Jahres unverändert einen Wert von 4,5 Punkten.

Die leichte Verbesserung der Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung im Januar war nicht von langer Dauer. Nach einem Anstieg um gut 5 Punkte zu Jahresbeginn sinkt der Indikator im Februar deutlich um 14,1 Punkte auf einen Wert von 14,6. Die Konjunkturerwartung präsentierte sich letztmals Ende 2006 ähnlich verhalten.

Nach einem leichten Verlust im Januar zeigt der Indikator Einkommenserwartung in diesem Monat wieder nach oben. Er steigt um

4,2 auf derzeit minus 0,5 Punkte. Damit befindet sich die Erwartung der Verbraucher an die eigene finanzielle Lage nach zwei leichten Rückgängen in Folge wieder auf dem Niveau von November 2007.

Nach zwei Anstiegen in Folge gibt die Anschaffungsneigung der deutschen Verbraucher im Februar wieder deutlich nach. Nach einem Wert von minus 8,8 Punkten im Januar sinkt der Indikator auf minus 15 Punkte. Die verhaltenen positiven Signale der Vormonate sind damit erst einmal wieder Makulatur. Vor allem die Sorge um steigende Preise veranlasst die Konsumenten vermutlich nach wie vor, größere Anschaffungen mit Zurückhaltung zu betrachten.

Der gegenläufige Zick-Zack-Kurs der Einzelindikatoren führt insgesamt zu einem Verharren des Konsumklimas auf unverändertem Niveau. Der Gesamtindikator prognostiziert für März mit 4,5 Punkten eine im Vergleich zu den beiden Vormonaten unveränderte Verbraucherstimmung.

Marion Eisenblätter | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gfk.com

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