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Empirische Studie der TFH Berlin: RFID-Technologie mit großer Zukunft

17.01.2008
"Radio Frequency Identification", kurz RFID, ist derzeit in aller Munde. Mit Hilfe von Hochfrequenz können Gegenstände und Lebewesen identifiziert, lokalisiert, erfasst und gespeichert werden - die Möglichkeiten der neuen Technologie scheinen unendlich.

Eine Online-Befragung der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) ermittelte den Bekanntheitsgrad und die Zukunftsaussichten der RFID-Technologie in 100 Unternehmen aus Berlin und Brandenburg. Neben den bisherigen Einsatzgebieten wurden Möglichkeiten für weitere Anwendungen identifiziert sowie bestehende Hindernisse konkretisiert.

Die Studie wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes an der TFH Berlin unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Werner Ullmann durchgeführt. Nach Auswertung der zahlreichen Online-Fragebögen geben 82 Prozent der Unternehmen an, den Begriff "RFID" zu kennen, 79 Prozent sind zudem mit der Funktionsweise vertraut. Allerdings nutzt nur jedes fünfte Unternehmen die RFID-Technologie bislang. Dabei scheinen fehlende Informationen generell, und speziell bei der Integration in bestehende Prozesse, die größte Hürde zu sein.

Die grundsätzliche Bereitschaft für einen Einsatz von RFID in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, sowie in öffentlichen Einrichtungen ist jedoch sehr hoch. Allein 43 Prozent der Unternehmen planen, die Technologie in den nächsten drei Jahren einzuführen. Auf operativer Ebene wird es unabhängig von der Branche zu einer Erhöhung der bisherigen RFID-Aktivitäten kommen, so Dipl.-Kfm. Frank Behr, Forschungsassistent an der TFH.

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Weitere Informationen zur Studie unter: www.tfh-berlin.de/~ullmann oder bei Prof. Dr.-Ing. Ullmann, Tel. 030-4504 2878, E-Mail: ullmann@tfh-berlin.de

Journalisten können die Studie "RFID in Berlin und Brandenburg" bei Frank Behr per E-Mail kostenlos bestellen (behr@tfh-berlin.de).

Monika Jansen | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-berlin.de/

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