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2011: 610 000 Unter­neh­men in Deutsch­land sind am EU-Intra­han­del betei­ligt

14.06.2012
Im Laufe des Jahres 2011 haben in Deutschland fast 610 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl der im innergemeinschaftlichen Handel der EU (Intrahandel) tätigen Unternehmen leicht um etwa 5 000 (+ 0,8 %) gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Mehr als 510 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, etwa 250 000 Unternehmen waren als Exporteure tätig.

Fast 9 200 (1,5 %) der am deutschen Intrahandel beteiligten Unternehmen waren ausländische Unternehmen. Sie haben sich aus umsatzsteuerlichen Gründen – unter anderem zur Vereinfachung des Warenhandels – in Deutschland registrieren lassen.

Als Importeure waren etwas mehr als 6 400 ausländische Unternehmen tätig. Den größten Anteil daran hatten Unternehmen mit Sitz in der Schweiz (über 1 100 oder 17 %) und in den Niederlanden (knapp 1 000 oder 16 %). Als Exporteure waren rund 5 100 ausländische Unternehmen am deutschen Intrahandel beteiligt. Auch hier stellte die Schweiz mit über 1 750 Unternehmen (34 %) den größten Anteil.

Gemessen am Umsatz war die Bedeutung der ausländischen Unternehmen weitaus höher: Sie erzielten bei den Ausfuhren einen Umsatzanteil von knapp 11 %. Bei den Einfuhren entfielen rund 13 % der Umsätze auf Unternehmen mit Sitz im Ausland.

Weitere Auskünfte gibt:
Rainer Seibel,
Telefon: +49 611 75 3381

Rainer Seibel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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