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Wettstreit der neuesten Technologien auf der Los Angeles Auto Show

17.10.2011
Prognose für 2011: 9,3 Mrd. Dollar Umsatz in den USA mit neuen Fahrzeugtechnologien

Die Erwartungen der Autokäufer an ein Fahrzeug verändern sich durch die neuen Technologien grundlegend. Sie werden ein wichtiger Einflussfaktor auf die Kaufentscheidung. Die Hersteller konkurrieren im kommenden Monat auf der L.A. Auto Show um das technologisch am weitesten entwickelte und anwenderfreundlichste Fahrzeug. Sie haben erkannt, dass High-Tech im Bereich der neuen Technologien fast genauso wichtig sind wie das Auto selbst. Vom 18. bis 27. November präsentiert die Messe die aktuellsten Weiterentwicklungen und bietet einen Blick in die Zukunft.

Diese neue Welle futuristisch anmutender Fahrzeugtechnologien wirkt vielleicht wie Science Fiction. Doch viele davon werden heute schon getestet oder sind bereits Realität. Volkswagen hat ein System entwickelt, mit dem ein Auto selbständig durch ein Parkhaus manövriert, parkt und den Fahrer am Eingang wieder abholt. Lexus entwickelt Fahrerüberwachungssysteme zur Vermeidung von Unfällen durch Ablenkung oder Übermüdung. Diese beobachten mittels Infrarot-Sensoren die Augenbewegung. Ford testet gerade, wie es in seine "SYNC"-Plattform Dienste wie etwa "WellDoc" integrieren kann.

Diese internetbasierte Patientenüberwachung überprüft laufend den Gesundheitszustand des Fahrers. Und gerade erst in diesem Jahr hat der US-Bundesstaat Nevada ein Gesetz erlassen, das den Betrieb von fahrerlosen Autos erlaubt.

Die Zahlen, die mit diesen Entwicklungen einhergehen, sind genauso erhellend wie die neuen technologischen Funktionen. Nach Angaben des US-amerikanischen Verbands der Elektronikindustrie (Consumer Electronics Association) wird der Umsatz mit neuen Fahrzeugtechnologien im Jahr 2011 in den USA voraussichtlich 9,3 Mrd. Dollar betragen, zwölf Prozent mehr als 2009. Mittlerweile besitzen drei Millionen Fahrzeuge von Ford das "SYNC"-Navigationssystem, bis zum Jahr 2014 soll jedes nordamerikanische Ford-Modell damit ausgestattet sein.

Volkswagen investiert jährlich 20 Mio. Dollar in sein Elektronikforschungszentrum in Kalifornien, wo Technologien wie beispielsweise Fahrerassistenzsysteme entwickelt werden. Neue Gesetze wie etwa der "Safe Drivers Act" von 2011, der die Nutzung von mobilen Geräten am Steuer untersagt, treiben den technologischen Fortschritt voran.

Umfassende Technologieschau

Sowohl ihre Nähe zu Design- und Technologie-Standorten in Süd-Kalifornien als auch der Auftritt der Autohersteller mit aktuellsten Fahrzeugtechnologien machen die Los Angeles Auto Show zu einem wichtigen Schaufenster für bahnbrechende Innovationen. Angesagte Technologien sind Anwendungen für Bluetooth, Radar-Sensoren, Internet-Telefonie oder Cloud-Computing. In der Praxis eröffnen sie Autofahrern den bequemen Zugang zu persönlichen Daten, Kommunikation, Audio-Entertainment, sozialen Netzwerken und neuen Sicherheitssystemen.

Fortschrittliche Sicherheitssysteme

Automobile Sicherheit umfasst nicht mehr nur passive Systeme wie Sicherheitsgurt oder Airbag, sondern wird heute bestimmt durch intelligente Technologien, mit denen Unfälle verhindert werden. Radarsensoren, GPS, künstliche Intelligenz, Kameras und weitere Technologien haben zu Anwendungen wie Spurhalteassistenten geführt. Wie viele weitere neue Technologien waren diese Systeme zunächst nur in Fahrzeugen der Oberklasse erhältlich. Dies hat sich geändert. Mittlerweile gibt es diese Anwendungen auch in der Mittelklasse.

Systeme, die das Geschehen im toten Winkel des Rückspiegels kontrollieren, die vor kreuzendem Verkehr warnen, oder auch kamerabasierte Einparkhilfen sind mittlerweile ebenfalls in vielen Fahrzeugklassen erhältlich. Diese Technologien warnen Fahrer vor gefährlichen Situationen, zum Beispiel durch Vibrationen im Lenkrad oder durch LED-Leuchten.

Als Teil des Assistenz-Paketes wird Audi auf der L.A. Auto Show seine "pre sense plus"-Technologie präsentieren - unter anderem in den Modellen S6, S7, S8 und A8. Das integrierte System umfasst eine radarbasierte Adaptive Cruise Control-Funktion mit autonomer Vollverzögerung sowie Spurwechsel- und Spurhalteassistenten.

BMW stellt seinen "Assist Safety Plan" vor, ein umfassendes Angebot inklusive Notrufsystem, ferngesteuerter Türöffnung und Fahrzeugortung bei Diebstahl.

Der Mercedes-Benz Aufmerksamkeits-Assistent "Attention Assist" benutzt einen Algorithmus, mit dem er laufend das Fahrverhalten und die Lenkbewegungen des Fahrers analysiert. Werden dabei bestimmte Lenkmuster erkannt, die bei Ermüdung auftreten - wie unbeabsichtigte Spurwechsel oder verzögerte Reaktionszeiten in Verbindung mit übertriebenen Lenkkorrekturen - löst der "Attention Assist" einen akustischen und optischen Alarm aus.

Hyundais Sicherheitslösung ist die Blue Link-Plattform mit automatischer Unfallmeldung und -Assistenz bei Fahrzeugen wie dem Veloster (Modelljahr 2012). Das "Automatic Collision Notification"-System wird aktiviert, sobald ein Airbag auslöst. Das SOS-System aktiviert Rettungsdienste über einen speziellen Knopf, der Fahrzeug- und Standortinformationen überträgt.

Infotainment

Autos sind nicht mehr nur dazu da, jemanden von einem Ort zum anderen zu befördern. Dank der neuen Technologien werden sie zu einer Erweiterung des Büros und Wohnzimmers. Sie bieten dem Fahrer neue Möglichkeiten der Teilhabe an Gesellschaft, Information und Unterhaltung - ohne dass er die Hände vom Lenkrad nehmen muss.

Zum Beispiel kann ein Fahrer mittels Sprach-Text-Übermittlung - wie etwa beim "SYNC"-System von Ford - auf sichere Weise Freitext-Nachrichten versenden. Die Mercedes-Benz Plattform "COMAND" bietet beliebte Anwendungen, von Musik-Diensten wie Pandora bis zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter.

Auf der diesjährigen Los Angeles Auto Show stellt Cadillac sein "Cadillac User Experience-System" (CUE) vor. CUE enthält alle Merkmale eines Top Infotainment-Systems: iPod-Integration, Nutzbarkeit von Apps (z. B. Pandora und Stitchert), Bluetooth-Freisprech-Telefonie und Wireless Musik-Streaming. CUE enthält auch ein BlueRay-Unterhaltungs-System für den Fondbereich und zahlreiche Touch-Screen-Bedienungselemente, die von Smartphones und Tablet-Computern bekannt sind. CUE wird ab dem späten Frühjahr 2012 für die Cadillac-Limousinen XTS [http://blogs.insideline.com/straigh
tline/2011/03/spy-photos-front-drive-2013-cadillac-xts-large-sedan-sp
ied-with-interior-shot.html ] und ATS [http://blogs.insideline.com/s traightline/2011/03/spy-photos-rear-drive-cadillac-ats-sedan-caught-t

esting.html ] und für den Crossover SRX erhältlich sein.

Das Microsoft-basierte Freisprech-System "UVO" ist auf der L.A.
Auto Show unter anderem bei den Modellen LX, EX und Sorento zu sehen.
Mit Sprachkommandos und Touch Screen-Steuerung lassen sich unter anderem MP 3-Spieler synchronisieren, CD-Dateien konvertieren und Textnachrichten absetzen.

Massgeschneiderte Dienstleistungen

Der Arbeitsbereich eines Concierge bleibt nicht länger auf die Hotelwelt beschränkt. Eine steigende Zahl von Automobilmarken bietet einen Rundum-Service an. Dazu gehören Programme wie "BMW Assist", "GM OnStar", "Hyundai Blue Link" und "Infiniti Personal Assistant". Diese Angebote werden unterstützt von Technologien wie Cloud Computing, Blue-Tooth-Freisprecheinrichtungen und GPS und bieten zahlreiche neue Angebote wie Voice Text Messaging, automatische Auslösung von Notrufen und sogar die Verbindung zu einem echten Concierge für Restaurant-Empfehlungen. Mittlerweile gibt es sogar Nachrüstlösungen für diese Dienste. OnStar bietet mit seinem System "For My Vehicle" (FMV) eine Zubehörlösung, die in den Rückspiegel vieler Fahrzeuge eingebaut werden kann.

Ein weiteres Beispiel dieser massgeschneiderten Angebote ist der "Personal Assistant" von Infiniti, der für alle neuen Infiniti-Modelle verfügbar ist. Dazu gehört der JX Oberklasse-Crossover, der auf der L.A. Auto Show seine Weltpremiere feiert. Der "Personal Assistant" ist ein Rund-um-die-Uhr Concierge-Dienst, der von Restaurant-Reservierungen bis zu Geschenkideen reicht. Auch "Service Link" als Teil von Hyundais "Blue Link"-Angebot liefert Restaurant-Bewertungen - und ausserdem einen Service-Intervall-Manager und einen "Eco-Coach" für effizientes Fahren.

Der neue Toyota Prius v ist mit der "Entune"-Technologie ausgestattet. Diese bietet integrierte Apps für u. a. Bing search, Pandora, OpenTable Restaurant-Reservierungen und für die Suche nach dem aktuellen Kino-Programm. "Entune" enthält auch Funktionen, die von Eltern genutzt werden. Dazu gehört "GeoFencing", ein Programm, das eine Warn-SMS sendet, sobald sich ein Fahrzeug aus einem zuvor definierten Bereich entfernt.

Navigation

Navigationssysteme werden seit über zehn Jahren in Fahrzeuge eingebaut und sind mittlerweile allgegenwärtig. GPS-Systeme navigieren zu Zielen und finden Points of Interest (POI), berechnen massgeschneiderte Reiserouten, empfangen live Verkehrsinformationen und reagieren auf Sprachkommandos. Zudem wurden weitere Technologien wie Telematik und Google-Datendienste integriert. Diese erlauben ortsgenaue Alarmsignale und individuelles Suchen auf der Landkarte.

Die "ConnectedDrive"-Plattform von BMW erkennt beispielsweise die Position eines Fahrzeugs und liefert dem Fahrer Ergebnisse für eine vordefinierte POI-Kategorie wie etwa Hotels in der Umgebung. Der Fahrer lädt das gewünschte Ziel auf Knopfdruck in das Navigationssystem.

Die "Blue-Link"-Plattform von Hyundai bietet gestützte POI-Suche und Downloads. Sie findet auf dem Weg beispielsweise die Tankstellen mit den besten Benzinpreisen, ohne dass der Fahrer abgelenkt wird. "Blue-Link"-Anwendungen gibt es in den 2012er Modellen von Azera, Sonata und Veloster, die auf der L.A. Auto Show gezeigt werden. Sie werden bis 2013 in fast allen Hyundai-Fahrzeugen zur Verfügung stehen.

Das Telematik-System "mbrace" von Mercedes ist in mehreren Fahrzeugen auf der Messe vorhanden und bietet eine fortschrittliche Navigations- und Zielplanung. Eine Zusatzanwendung erlaubt dem Fahrer das Senden von Adressen und POIs vom Smartphone ans System. Daneben bietet "mbrace" persönliche Reiseberatung und Hilfe und die "Drive2Friend"-Funktion. Sie sendet die Positionskoordinaten eines Freundes über dessen Smartphone an das Navigationssystem des Fahrzeugs.

Über die Los Angeles Auto Show

Als erste grosse nordamerikanische Messe der im Herbst beginnenden Ausstellungssaison setzt die Los Angeles Auto Show mit zahlreichen Neuvorstellungen richtungsweisend Akzente. Die Medientage finden am 16. und 17. November 2011, die Publikumstage vom 18. bis zum 27. November statt. Die Medien-Akkreditierung ist ab sofort möglich. Die Los Angeles Auto Show ist weltweit eine der am besten besuchten Automessen. Aktuelle Informationen zur Show erhalten Sie unter twitter.com/LAAutoShow und facebook.com/LosAngelesAutoShow.

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Pressekontakt:
Antonia Stahl, M.A., Kommunikationsberatung,
+49-30-39-74-91-32, media@LAautoshow.de

Antonia Stahl | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.LAautoshow.de

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