Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit "Green Photonics" auf der LASER Messe in München

03.05.2011
Der Laser bietet heute in vielen Bereichen industrieller Produktion Möglichkeiten zur Ressourcenschonung und verbesserten Energieeffizienz.

Beispiele zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) auf der diesjährigen LASER Messe vom 23. bis 25. Mai in München. Das präsentierte Themenspektrum zur nachhaltigen Nutzung von Licht umfasst den Lasereinsatz im Leichtbau, im Bereich der Erzeugung regenerativer Energie, als Ersatz für umweltbelastende Verfahren oder energieeffiziente Lasersysteme.

LZH-Lasertechnik ermöglicht durch die spezielle Bearbeitung von CFK-Materialien (kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen) innovative Leichtbaukonzepte u. a. für die Luftfahrt- und Automobilindustrie. So können teure und seltene Rohstoffe eingespart und der Kraftstoffverbrauch erheblich verringert werden.

Mittels Lasereinsatz beim Metallschutzgas-Schweißen (MSG-Schweißen) werden im Vergleich zu konventionellen Methoden bis zu doppelt so hohe Schweißgeschwindigkeiten erzielt. Laserforschung am LZH trägt damit zur Energieeffizienz in der Produktion bei.

Dass der Laser auch Beiträge zum Umweltschutz leisten kann, verdeutlichen weitere Einsatzgebiete, beispielsweise das Mattieren von Glasoberflächen. Hier ersetzt der Laser das chemische Ätzen oder Sandstrahlen. Folienabdeckungen sowie umweltschädliche Chemikalien werden so überflüssig.

LZH-Lasertechnik beeindruckt nicht zuletzt bei Produktionsprozessen für die Erzeugung regenerativer Energien. Eine höhere Qualität von Solarreceivern durch lasergeschweißte Glasrohre, Effizienzsteigerung von Photovoltaikzellen oder die Senkung der Produktionskosten von Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung – erst der Lasereinsatz ermöglicht diese Erfolge.

Es werden im Weiteren neuartige Faserkomponenten gezeigt, die in energieeffizienten Faserlasersystemen zur Materialbearbeitung und in der Medizintechnik eingesetzt werden. So wird ein am LZH neuentwickelter vollständig faserbasierter Ultrakurzpuls-Laseroszillator vorgestellt, der zur Behandlung der Altersweitsichtigkeit dient. Außerdem werden Laser für den Einsatz im Weltraum und für hochpräzise Messungen zur Gravitationswellendetektion präsentiert.

Darüber hinaus werden die Entwicklung, Modellierung und Online-Überwachung von Beschichtungsprozessen für die Laseroptik auf der Messe in München vorgestellt. In direkter Zusammenarbeit mit dem Kunden stellt das LZH optische Beschichtungen höchster Güte und anspruchsvollsten Designs her.
Besuchen Sie unsere Laserexperten in München am Stand C2.107 und lernen Sie diese und andere "grüne" Laserinnovationen des LZH kennen. Weitere Information zu den Exponaten finden Sie unter www.lzh.de.


Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Michael Botts | Laser Zentrum Hannover e.V.
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics