Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Im Auto, beim Gebäudezugang, am PC: Biometrie erleichtert den Alltag

20.02.2002


Mehr Sicherheit und mehr Komfort: Siemens Biometrics zeigt auf der CeBIT 2002, wie Biometrie-Anwendungen den Alltag bequemer machen und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgen – im Auto, beim Gebäudezutritt und am PC.

Personenwagen bieten heute viele Komfortfunktionen: Sitze, Rückspiegel und Lenksäule lassen sich elektrisch einstellen, ebenso die Temperatur im Wageninnern. Doch jeder Fahrer benötigt andere Einstellungen: Bei Audi soll in Zukunft auf Wunsch ein Fingerabdruck genügen, damit für jeden Fahrer in Sekundenschnelle alle richtigen Einstellungen automatisch vorgenommen werden – bis hin zum Lieblings-Radiosender. Hierzu wird Audi Biometrie-Technik von Siemens nutzen. Sichtbar ist davon dann lediglich der Fingerprint-Sensor in der Mittelkonsole der Limousine. Legt der Fahrer kurz seinen Finger auf den Sensor, so wird automatisch das für ihn hinterlegte Nutzerprofil aktiviert. In dieses Profil können künftig auch weitere Informationen, die das Reisen mit dem PKW komfortabler machen, integriert werden: Dazu zählen beispielsweise persönliche Reiserouten, das Telefonverzeichnis oder das Fahrtenbuch. Möglich sind zudem neue Sicherheitsfunktionen: Zum Beispiel die Wegfahrsperre per Fingerabdruck zu deaktivieren. Gegenüber Lösungen mit Chipkarte oder PIN hat die Biometrie den großen Vorteil, dass der Fahrer sich nichts extra merken und keine zusätzliche Karte bei sich tragen muss.

Diese Vorteile gelten auch bei der Sicherung von Gebäuden. Hier sichert eine moderne elektronische Zutrittskontrolle nicht nur ganze Gebäudekomplexe, sondern auch sogenannte Sicherungsbereiche. Das können Gebäude, aber auch Flure, einzelne Räume oder ein einzelner Rechner sein. Da Biometrie immer an die Person gebunden ist, spielen Kartenverlust oder die unbefugte Weitergabe von Ausweiskarten keine Rolle mehr. Das ist besonders in Hochsicherheitsbereichen wie Kernkraftwerken, Flughäfen oder Banken, aber auch in Labors und Serverräumen oder in medizinischen Bereichen von großer Bedeutung. Dabei kann, je nach Sicherheitskonzept des Unternehmens, der Fingerprint allein, in Kombination mit einer PIN oder künftig auch mit einer SmartCard verwendet werden. Entsprechende Lösungen zeigt Siemens Gebäudetechnik (SBT) auf dem CeBIT-Stand von Siemens Biometrics.

Auch beim PC verbindet Biometrie hohe Sicherheit mit überraschendem Komfort: Während die ID Mouse Professional – eine PC-Maus mit eingebautem Fingerprint-Sensor – nur Berechtigten erlaubt, sich an einem PC anzumelden, schafft das Siemens Password Center zusätzlichen Komfort. Es handelt sich hierbei um eine kostenfreie Software, die mit der ID Mouse Professional ausgeliefert wird, die PINs und Passwörter der verschiedensten Anwendungen sicher verschlüsselt auf dem PC oder einer SmartCard speichert. Startet der Anwender ein passwortgeschütztes Programm wie eine Vertriebsdatenbank oder ein Telebanking-Modul, so ersetzt sein Fingerabdruck auf der ID Mouse dank des Siemens Password Centers die ungeliebten Passwörter. Das ebenfalls zusammen mit der ID Mouse Professional gelieferte Software-Modul Siemens BioProtect sperrt Office-Dokumente (Word, Access, Excel) vor unberechtigtem Zugriff. Dazu integriert sich ein Icon in die Symbolleiste von Microsoft Office-Programmen. Wird dieses angeklickt, dann ein Finger auf den Biometrie-Sensor der ID Mouse gelegt, so ist das Dokument für jeden Zugriff gesperrt. Geöffnet werden kann es nur noch mit einem Fingerabdruck des Autoren.

Lernen Sie Biometrie-Lösungen von Siemens auf der CeBIT 2002 kennen:

Halle 17 Stand F12
Leseranfragen bitte an:

Siemens AG, ICM RDC IS BIO
Dr. Markus Ludwig
Hofmannstraße 51
81359 München
Telefon +49 (0)89/722-49303, Telefax +49 (0)89/722-49015
Mail:markus.ludwig@mch.siemens.de

Über Siemens Biometrics

Siemens ist einer der weltweit wichtigsten Entwickler und Hersteller von biometrischen Systemen und Komponenten. Bereits Ende der siebziger Jahre begann Siemens mit der Erforschung der Grundlagen biometrischer Identifikation. Aus dieser Zeit stammen beispielsweise verschiedene Patente für elektronische Sensoren zur Fingerprinterkennung, so auch das Grundlagenpatent für kapazitive Fingerprintsensoren aus Silizium. In den Siemens- Forschungslabors wurden auf dieser Basis 1997 die weltweit ersten Fingerprint-Sensoren entwickelt. Diese Arbeiten wurden 1999 durch die Nominierung zum deutschen Zukunftspreis gekrönt. Heute ist Siemens der führende Anbieter für biometrische Applikationen sowie von Fingerprintsystemen und -komponenten für den Office- und Consumerbereich.

Disclaimer

 

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siemens beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dazu

Jörg Dahmen v. Buchholz-Daburger | Siemens-Presseinformation

Weitere Berichte zu: Biometrie Fingerabdruck

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Augmented-Reality-System erleichtert die manuelle Herstellung von Produkten aus Faserverbundmaterialien
04.03.2020 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Modulares Fertigungskonzept für Bipolar-Batterien
02.03.2020 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Breites Spektrum: Neuartiges Hybridmaterial erweist sich als effizienter Fotodetektor

Digitalkameras, aber auch viele andere elektronische Anwendungen benötigen lichtempfindliche Sensoren. Um den steigenden Bedarf an solchen optoelektronischen Bauteilen zu decken, sucht die Industrie nach neuen Halbleitermaterialien. Diese sollten nicht nur einen möglichst breiten Wellenlängenbereich erfassen, sondern auch preisgünstig sein. Ein in Dresden entwickeltes Hybridmaterial erfüllt beide Anforderungen. Himani Arora, Physik-Doktorandin am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), wies nach, dass sich eine metallorganische Verbindung als Breitband-Fotodetektor verwenden lässt. Da es keine teuren Rohstoffe enthält, kann es in großen Mengen preisgünstig produziert werden.

Metallorganische Gerüste (Metal-Organic Frameworks, MOFs) haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem gefragten Materialsystem entwickelt. Die...

Im Focus: Broad spectrum: Novel hybrid material proves an efficient photodetector

Digital cameras as well as many other electronic devices need light-sensitive sensors. In order to cater for the increasing demand for optoelectronic components of this kind, industry is searching for new semiconductor materials. They are not only supposed to cover a broad range of wavelengths but should also be inexpensive.

A hybrid material, developed in Dresden, fulfils both these requirements. Himani Arora, a physics PhD student at Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR),...

Im Focus: Langlebigere Satelliten, weniger Weltraumschrott

Forschende der Universität Stuttgart nehmen innovatives induktives Plasmatriebwerk auf Helicon-Basis in Betrieb

Erdbeobachtungssatelliten für niedrige Flughöhen, kleiner, leichter und billiger als herkömmliche Modelle: Das sind die Ziele des EU- Projekts „DISCOVERER“, an...

Im Focus: X-ray vision through the water window

The development of the first high-repetition-rate laser source that produces coherent soft x-rays spanning the entire 'water window' heralds the beginning of a new generation of attosecond technology

The ability to generate light pulses of sub-femtosecond duration, first demonstrated some 20 years ago, has given rise to an entirely new field: attosecond...

Im Focus: Innovative Technologien für Satelliten

Er kommt ohne Verkabelung aus und seine tragende Struktur ist gleichzeitig ein Akku: An einem derart raffiniert gebauten Kleinsatelliten arbeiten Forschungsteams aus Braunschweig und Würzburg. Für 2023 ist das Testen des Kleinsatelliten im Orbit geplant.

Manche Satelliten sind nur wenig größer als eine Milchtüte. Dieser Bautypus soll jetzt eine weiter vereinfachte Architektur bekommen und dadurch noch leichter...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Preisgekröntes Projektmanagement

09.04.2020 | Förderungen Preise

Breites Spektrum: Neuartiges Hybridmaterial erweist sich als effizienter Fotodetektor

09.04.2020 | Materialwissenschaften

Bayreuther Genetiker entdecken Regulationsmechanismus der Chromosomen-Vererbung

09.04.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics