Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Steuerungen und dezentrale Peripheriegeräte mit Profinet-Anschluss bringen Ethernet in die Feldebene

20.04.2004


Auf der Hannover Messe 2004 zeigt Siemens Automation and Drives (A&D) erstmals sein Produktspektrum für den Einsatz von Ethernet in der Feldebene. Dazu wurden die Controller Simatic S7-300, S7-400 und die dezentrale Peripherie ET 200S in IP 20 mit Profinet-Schnittstellen ausgerüstet. Projektierung, Engineering und Diagnose erfolgen genau wie bei Profibus und zentralen Peripheriebaugruppen mit Simatic Step 7.


Auf der Hannover Messe 2004 zeigt Siemens Automation and Drives (A&D)erstmals sein Produktspektrum für den Einsatz von Ethernet in der Feldebene. Dazu wurden die Controller Simatic S7-300, S7-400 und die dezentrale Peripherie ET 200S in IP 20 mit Profinet-Schnittstellen ausgerüstet.



Für die Simatic S7-300 gibt es die CPU 317-2 PN/DP mit integrierter Profinet-Schnittstelle. Mit dem Kommunikationsprozessor CP 343-1 können außerdem beliebige S7-300 Stationen an Profinet angeschlossen werden. Der Kommunikationsprozessor CP 443-1 Advanced realisiert den Profinet-Anschluss für die Hochleistungs-SPS Simatic S7-400.

... mehr zu:
»200S »Ethernet »Peripherie »S7-300 »Simatic


Mit der Profinet-Anschaltung IM 151-3 PN für die dezentrale Peripherie Simatic ET 200S in Schutzart IP 20 werden alle Vorteile des multifunktionalen Peripheriesystems auch am Ethernet genutzt. Beispielsweise lassen sich analoge Signale, Zähler, serielle Schnittstellen, Motorstarter, Frequenzumrichter und Pneumatik über Ethernet steuern. Neu an der Profinet-Anschaltung ist die steckbare Micro Memory Card, mit der sich im Wartungsfall ET-200S-Geräte schnell und ohne Programmiergerät tauschen lassen. Für die ET-200S-Profinet-Anschaltung gibt es einen Busanschlussstecker mit FastConnect-Schnellanschlusstechnik, der die Konfektionierung eines Busanschlusses in weniger als 30 Sekunden möglich macht.

Für Projektierung, Engineering und Diagnose der Profinet-Peripherie wird die gewohnte Step-7-Umgebung genutzt (ab Step 7 V5.3). Für Programmierung und Test der Controller und Peripherie über Profinet muss keine zusätzliche Kommunikationssoftware installiert werden. Siemens bietet eine breite Palette an aktiven und passiven Industrial-Ethernet-Komponenten, zum Beispiel Switches, Kabel, Stecker, die für Profinet und den Einsatz im Feldbereich optimiert sind.

Der Liefereinsatz der Profinet-Anschaltung IM 151-3 PN für ET 200S ist für Juli 2004 geplant, der Liefereinsatz von CPU 317-2 PN/DP, CP 343-1 und CP 434-1 Advanced für August 2004.

Gerhard Stauss | Siemens A&D
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/profinet

Weitere Berichte zu: 200S Ethernet Peripherie S7-300 Simatic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer ISE mit mehr als 60 Beiträgen auf der European PV Solar Energy Conference and Exhibition
21.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Auf der InnoTrans 2018 mit innovativen Lösungen für den Güter- und Personenverkehr
18.09.2018 | Technische Hochschule Wildau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics