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Forschen für die Gesundheit

05.12.2007
In einem gemeinsamen Programm wollen die Fraunhofer-Gesellschaft und der Weltkonzern Johnson & Johnson Projekte in der Gesundheitsforschung fördern. Im Fokus stehen Arbeiten, die die Diagnose und Behandlung von Krankheiten verbessern.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat zusammen mit dem Corporate Office of Science and Technology (COSAT) von Johnson & Johnson das "Exploratory Healthcare Research Program" aufgelegt. "Mit dieser strategischen Kooperation wollen beide Partner Forschung und Entwicklung im Gesundheitssektor stärken", kommentiert Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Gefördert werden Projekte in den Fraunhofer-Instituten, die eine Verbesserung der Gesundheit zum Ziel haben. Durch diese Zusammenarbeit wird Fraunhofer erstmals von einem Global Player unterstützt, der Markt führend auf dem Gebiet "Healthcare" ist. "Für Fraunhofer ist diese Kooperation ein neues Modell, wie wir effektiv mit der Industrie zusammenzuarbeiten können. Nach den ersten Erfahrungen mit Johnson & Johnson ist es durchaus denkbar, auch in anderen Bereichen Partnerschaften einzugehen", so Bullinger weiter.

Prof. Rainer Fischer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Molekularbio-logie und Angewandte Ökologie IME, sieht großes Potenzial in der Kooperation: "Das Konzept ist fantastisch und ungewöhnlich zugleich. Wir werden finanziell und fachlich unterstützt, ohne dass Johnson & Johnson rechtliche Ansprüche auf Forschungsergebnisse oder etwaige Patente erhebt", sagt Fischer. Auch die Geschäftszentrale für Wissenschaft und Technologie bei Johnson & Johnson COSAT ist mit der Kooperation zufrieden.

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"Wir freuen uns sehr darüber, mit der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren herausragenden Instituten zusammenzuarbeiten. Wie schon in anderen innovativen Programmen, die von uns auf den Weg gebracht wurden, engagiert sich COSAT damit für die Unterstützung führender Akteure der akademischen Forschung weltweit. Das Ziel sind bahnbrechende medizinische Erfolge, die zu Verbesserungen im Gesundheitswesen führen", sagt COSAT-Leiterin Dr. Joni Catalano-Sherman.

Am 1. September fiel der Startschuss zu insgesamt fünf Projekten, die verschiedene technische Disziplinen abdecken und das Potenzial bergen, innovative Fortschritte in der Pharma-, Medizintechnik-, Diagnostik- und Konsumgüterindustrie zu bewirken. Bei der Auftaktveranstaltung am 4. Dezember präsentieren die Fraunhofer-Forscher einer offiziellen Delegation von Johnson & Johnson ihre ersten Projektergebnisse.

Dr. Janine Drexler | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2007/12/Presseinformation04122007.jsp

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