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Akupunktur hilft

10.11.2004

Nach Zeitungsberichten hilft Akupunktur. Es soll aber egal sein, wohin man sticht. Nach einer Studie wirkt "echte Akupunktur" bei etwa der Hälfte der Patienten. Bei einer sogenannten "Scheinakupunktur" sollen nur wenige Kranke geringere Hilfe erfahren. Unter 30 % liege aber die Erfolgsquote der schulmedizinisch behandelten Schmerzpatienten. Fazit: Gleichgültig, wie Akupunktur angewandt wird, sie hilft deutlich besser als Schulmedizin, es soll jedoch egal sein, ob sie nach den "Regeln der Kunst" erfolgt oder nicht. Dies zu glauben fällt schwer.

Eine "schlampige Arbeitsweise" hat bisher noch bei keiner Arbeit oder auch Therapiemethode zum gleichen Ergebnis geführt, wie eine ordnungsgemäße Ausführung nach allgemein anerkannten Regeln, meint der Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker e.V., Peter A. Zizmann.

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Es stellt sich z. B. die Frage: Warum hat die Akupunktur nur bei der Hälfte der Patienten gewirkt? Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einer Therapie nach den allgemein anerkannten Regeln eine höhere Erfolgsquote erwartet werden kann. Dann aber kämen die Unterschiede deutlicher zum Vorschein. Es ist schön, dass Akupunktur hilft. Heilpraktiker und ihre Patienten wissen dies seit langem.

Jahrzehntelang haben sie damit ihren Patienten geholfen. Allerdings nach den in langen Zeiträumen entwickelten Regeln. Unser Erfolg ist erfahrungsgemäß so gut, dass wir auch weiterhin nach den Regeln arbeiten und damit weit mehr kranken Menschen helfen können, als mit einer wie auch immer gearteten Larifari-Akupunktur, meint Zizmann. Mit Erfahrung und Können haben Heilpraktiker die Akupunktur in unserem Land bekannt gemacht und zur Anerkennung geführt, zum Wohl und Nutzen ihrer Patienten. Es gibt deshalb für den Heilpraktiker keinen Grund, von den allgemein anerkannten Regeln abzuweichen.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.heilpraktiker.org

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