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Gasumformung bietet Zukunftspotenzial

06.06.2008
Die Hydroumformung von Blechen, Rohren und Profilen stand im Mittelpunkt einer Konferenz in der Fellbacher Schwabenlandhalle. Etwa 180 Interessenten waren gekommen, um sich über neue Erkenntnisse und Trends zu informieren. Die Veranstaltung, die den Fokus in diesem Jahr auf das Thema „Mehrwertfelder von IHU-Bauteilen in der Zukunft“ legte, spannte den Bogen von der Wissenschaft zur Anwendung.

Auf dem Programm standen beispielsweise die Themen Funktionalität moderner IHU-Bauteile, Prozesstechnologie mit Fokus auf die Umformwerkzeuge, die Pressen und das Handling der Bauteile, Potenziale für Hybridtechnologien sowie der Vergleich von IHU-Komponenten mit Tiefziehteilen und rollumgeformten Komponenten.

Gasumformung bisher wenig beachtet

Wie die Blechumformung mit Gas unter sicheren, geregelten und wirtschaftlichen Aspekten realisiert werden kann, erläuterte Christian Koroschetz vom Institut für Werkzeugtechnik und spanlose Produktion von der Technischen Universität Graz. Obwohl die Vorteile der wirkmedienbasierten Blechumformung auf der Hand lägen und die Verfahren auch in der Serienfertigung Fuß gefasst hätten, würde speziell der Gasumformung in der Praxis bisher wenig Beachtung entgegengebracht, so Koroschetz.

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Untersuchungen hätten jedoch gezeigt, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen hydro- oder gasgeformten Bauteilen gibt. „Der Aufbau der Prozesskette Gasumformung und die damit zusammenhängende technische Absicherung eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich der wirkmedienbasierten Umformung.“

Veranstaltet wurde die Konferenz Hydroforming vom Institut für Umformtechnik der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Umformtechnik e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/123629/

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