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Flackerlicht zur elektronischen Verbesserung der Sichtbarkeit

15.04.2008
Enhanced Visibility System oder Elektronische Verbesserung der Sichtbarkeit, kurz EVS, nennt Werma seinen neuen Ansatz in der LED-Technik.

Diese Entwicklung erreicht nach Angaben des Unternehmens völlig neue Dimensionen in der optischen Signalisierung, was auch auf der Hannover-Messe 2008 gezeigt werden soll.

Das Flackern von Neonröhren und vergleichbare Lichteffekte erregen beim Menschen besonders hohe Aufmerksamkeit. Die neurobiologischen Grundlagen dafür liegen darin, dass Lichtsignale nicht im Auge, sondern erst im Gehirn verarbeitet werden.

Um dort bewusst wahrgenommen zu werden, müssen eintreffende Reize zuvor durch eine Art Schleuse gelangen. Diese Schleuse hat eine Torhüterfunktion. Sie reduziert beim Schlafen störende Reize auf ein Minimum und hilft, regelmäßige oder andauernde Signale zu übersehen.

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»EVS »Flackerlicht »Lichtsignal
Unregelmäßige Lichtimpulse können diese Filterfunktion des Gehirns umgehen.
Durch die zufälligen Lichtsignale stellt sich kein Gewöhnungseffekt ein und das Gehirn kann sich dem Reiz nicht entziehen, auch bei länger andauerndem Flackern nicht.

Chaotisch zufälliges Flackerlicht erregt Aufmerksamkeit extrem

Basierend auf diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen suchte die Werma-Entwicklungsabteilung nach einem Flackerlicht, das die Aufmerksamkeit extrem erregt. In einem mehrstufigen Laborversuch sollten 20 Probanden verschiedene Lichtsignale beurteilen und sich selbst das auffälligste Licht zusammenstellen. Das Ergebnis der Studie war ein stochastisches, chaotisch zufälliges Flackerlicht mit optimalem Aufmerksamkeitswert: EVS.

Ein Mikroprozessor steuert zufällige Lichtsignale an. Diese lassen das Licht den Angaben nach sehr aufregend wirken und erzeugen dauerhaft eine hohe Wahrnehmung bei Anwesenden – auch aus dem Augenwinkel.

Imitierten bislang LED-Signalgeräte das Leuchtbild von Glühbirnen oder Xenon-Blitzen, nutzt EVS nun die Stärken der Leuchtdioden. So erzeugen LEDs mühelos die hohe Flackerfrequenz, welche Xenon-Blitze beispielsweise nicht bewältigen könnten. Durch die zufälligen Lichtsignale stellt sich kein Gewöhnungseffekt ein und das Gehirn kann sich dem Reiz nicht entziehen, auch bei länger andauerndem Flackern nicht, heißt es.

Werma Signaltechnik GmbH & Co. KG, Halle 8, Stand A37

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/dienstleistungen/maschinendiagnoseschadensanalyse/articles/117989/

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