Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit ATEX-Zertifizierung

01.03.2010
...sind ab sofort alle Größen und Ausführungen der Dichtkopf-Baureihen DX, DP, DQ und HW erhältlich.

Dichtköpfe oder Drehdurchführungen von Maier werden als Komponenten im Sinne der ATEX-Richtlinie 94/9/EG für Geräte zur Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen gesehen. Dichtköpfe sind Maschinenelemente zur Verbindung von Medium führenden Leitungen mit rotierenden Anlagenteilen unter gleichzeitiger Durchführung dieser Medien unter Druck und Temperatur.

Hierbei wird in der Regel mit berührenden Dichtungen gearbeitet. Werden Anlagen und damit auch die dort angebauten Dichtköpfe in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben, ist nach der Europa-Norm ATEX 94/9/EG sicherzustellen, dass nicht nur die elektrischen Bauteile keine Zündgefahren darstellen, sondern auch die mechanischen Bauteile und zwar je nach Kategorie für den Normalbetrieb wie für den Störfall.

Nach der ATEX-Norm wird unterschieden zwischen Explosionsgefährdung durch Gase (G) oder Stäube (D). Bei der Zertifizierung hat sich das Unternehmen auf den meist nachgefragten Bereich G konzentriert. Werden zertifizierte Dichtköpfe für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen mit Staub benötigt, kann dies im Einzelfall gemacht werden. Standard ATEX-Dichtköpfe aus Heidenheim können für die folgenden EX-Bereiche eingesetzt werden: Gerätegruppe II, Gerätekategorie 2 für Zone 1 und Gerätekategorie 3 für Zone 2 (Zone 22 auf Anfrage). Hinzu kommen die Temperaturklassen T2 und T3.

Für alle betrachteten Dichtkopfmodelle wurden Möglichkeiten gefunden, den Einsatz im EX-Bereich zuzulassen. Je nach Dichtkopftype bzw. Einsatzfall kommen hier unterschiedliche Vorgehensweisen zum Einsatz. Überwiegend wird mit konstruktiver Sicherheit, unter Einhaltung der in der Betriebsanleitung und der Konformitätserklärung beschriebenen Maßnahmen nach DIN EN 10463-1, gearbeitet. Kritische und unkalkulierbare Bereiche werden mit redundanten Sensoren überwacht. Man spricht hier von der Zündschutzart "b" mit Zündquellenüberwachung.

Bei dieser Zündschutzmaßnahme werden, je nach Kategorie, für die Überwachung bestimmte Anforderungen an die funktionale Sicherheit gestellt (Safety integrated Level/SiL).Im Rahmen der Zertifikate kann das Unternehmen sämtliche benötigten Anschlussvarianten liefern, sowohl Standard nach Katalog als auch nach Kundenwunsch. Somit stehen 1-Weg und 2-Weg-Ausführungen mit Rechts-, Linksgewinde und Flanschanschluss am Läufer zur Verfügung, 2-Weg-Ausführungen mit stehendem oder rotierendem Innenrohr zur Rückführung des Mediums.

Maier | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Fluidtechnik/Drehdurchfuehrungen_id_2793__dId_485010__app_510-30212_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Auf dem Weg zum sauberen Verbrennungsmotor
05.09.2018 | Technische Universität München

nachricht Einfach verzahnen: Neue TNC-Zyklen für den Werkstatttrend Wälzschälen
22.08.2018 | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics