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Alle Schulen in Deutschland am Netz

15.10.2001


Bulmahn: "Vom Schlusslicht an die Spitze: das ist ein gemeinsamer Erfolg von Politik und Wirtschaft"

Am heutigen Montag wird in Berlin von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, Dr. Ron Sommer, und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die letzte Schule in Deutschland ans Internet angeschlossen.

Bundesministerin Bulmahn wertete dies heute als großen Erfolg. "Es ist uns in kurzer Zeit gelungen, das ehrgeizige Ziel zu verwirklichen, alle Schulen ans Internet anzuschließen. Damit ist ein Meilenstein der Initiative ’Schulen ans Netz’, die maßgeblich vom BMBF und der Deutschen Telekom AG getragen wird, erreicht." Bei Regierungsübernahme 1998 gehörten wir in Europa mit 15% Schulen am Netz zu den Schlusslichtern. Mittlerweile seien alle 35.000 allgemeinbildenden Schulen, die ihr Interesse angemeldet haben, ans Internet angeschlossen.

Bulmahn lobte dies als ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft. Sie dankte der Deutschen Telekom AG und ihrem Vorstandsvorsitzenden Dr. Ron Sommer für ihr besonderes Engagement. Denn über 34.000 Schulen würden allein von der Deutschen Telekom AG mit Netzzugang und Internetnutzung über T-Online kostenlos versorgt.

Die Einführung der Neuen Medien in der Schule geht allerdings über den Bereich der Ausstattung der Schulen mit Computer und Internet hinaus. "Jetzt gilt es, die Neuen Medien sinnvoll und in allen Schulfächern zu nutzen," betonte Bulmahn. Die Bundesregierung fördere deshalb mit über 600 Millionen Mark die Entwicklung hochwertiger Software für den Schulunterricht.

Darüber hinaus habe die Bundesregierung bei den Initiativen ’Schulen ans Netz’, InfoSCHUL und dem Bund-Länder-Programm SEMIK (Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse) pädagogisch-didaktische Fragen der Einführung der Neuen Medien ins Zentrum ihrer Förderung gestellt. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung für den Bereich IT in der Bildung für die Jahre 2000 bis 2004 1,4 Milliarden Mark bereit.

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