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Entwicklung internet-basierter Lehr-/Lernmodule in der Medizin

19.12.2001


Homburger Ärzte beteiligen sich am Projekt "Entwicklung eines Web-basierten interaktiven Lehr-/Lernmoduls aus problemorientierten Falldokumentationen für Krankheiten des Nervensystems".

Bei dem Projekt geht es darum, moderne Multimedia- und Informationstechnologie im Krankenhaus zu nutzen und für die Medizinerausbildung sowie auch für die Weiter- und Fortbildung des Facharztes einzusetzen.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Hannover. An der dortigen Medizinischen Hochschule wird das "Virtuelle Lernzentrum" eingerichtet.
Für das Modul "Ausbildung in der Neuropathologie" ist u.a. die Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg zuständig.
Prof. Wolfgang Feiden und Dr. Bernd Romeike erarbeiten und testen das neue multimediale Lehr-Lernkonzept im Studentenunterricht. Neben Homburg sind auch die Uni Hannover, die Uni Erlangen und die Uni Berlin beteiligt.

Um neue Informationstechnologien in der Medizinerausbildung nutzen zu können, wird eine Datenbank generiert. Diese basiert auf einem modernen Krankenhausinformationssystem mit integrierter Bild- und Dokumentenarchivierung. Die Datenbank enthält zusätzlich Videodokumentationen von Operationen.

Durch dieses Projekt soll in Zukunft ein nahtloser Übergang von der universitären Ausbildung zur beruflichen Weiter- und Fortbildung ermöglicht werden. Fachverlagen sollen Möglichkeiten für Produktlinien und innovative Dienstleistungen eröffnet werden.

Die Abteilung für Neuropathologie hat zur Durchführung vom BMBF eine Zuwendung in Höhe von 260.000 Mark erhalten.

Claudia Brettar | idw

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