Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Meeresreinigung bei Ölunfällen

24.09.2003


Ein spanisches Unternehmen hat ein bahnbrechendes Ölabsauggerät entwickelt, das bei Meeresverschmutzungen durch Tankerunfälle wertvolle Dienste leistet.



Die Kontamination von Küstenregionen aufgrund von Öltankerunfällen ist immer ein tragisches Ereignis. Solche Havarien sind aufgrund einer Reihe von ökologischen, aber auch politischen Aspekten höchst schwierig zu bewältigen. Rauhe See, schlechtes Wetter und die astronomischen Geldsummen für die Beseitigung der Umweltschäden können die Erholung des betroffenen Seegebiets allzu leicht verzögern. Dies führt zu einer ernsthaften Bedrohung des marinen Lebens und zur Verschmutzung von Stränden - Folgen, unter denen vor allem die Tourismusindustrie und die Fischerei schwer zu leiden haben.

Um dem Kettenreaktionseffekt durch Ölverschmutzungen entgegenzuwirken, entwickelte ein spanisches Unternehmen ein innovatives Gerät zum Beseitigen von ausgelaufenem Öl. Die Maschine besteht aus einem schwimmenden Zylinder mit Schaufeln und Flügeln zur Öl-Wasser-Separation. Bei der Rotation des Zylinders um seine Achse befördern die kleinen Schaufeln das Öl auf eine Höhe oberhalb der Wasserlinie. Sobald das Öl die oberste Zone des Zylinders erreicht, schöpfen die Flügel, die ähnlich wie Besen aussehen, das Öl von der Wasseroberfläche ab und führen es einem Tank zu. Dort wird es von großen Pumpen des Schiffes abgesaugt wird, das den Abtransport übernimmt. Im Vergleich zu den derzeit verwendeten Ölabsauggeräten arbeitet diese Technologie außerordentlich effektiv, da sie an die unterschiedlichsten Bedingungen angepasst werden kann und ohne eigenen Motor auskommt, weil sie problemlos von Schiffen aus betrieben werden kann.


Die hier präsentierte Technologie könnte auch für andere Abfallmanagement-Aufgaben und in der Wasseraufbereitung von Nutzen sein. Das Unternehmen hat bereits einen Prototypen entwickelt und ist damit bei potenziellen Anwendern in aller Welt auf großes Interesse gestoßen. Es werden daher weitere Partner mit Fertigungserfahrungen gesucht, die sich daran beteiligen möchten, die Möglichkeiten der neuen Technologie voll auszuschöpfen.

Kontakt:

Fundacion para el Fomento en Asturias de la Investigacion Cientifica Aplicada y la Tecnologia
Carlos Encinas
C/Cabo Noval, No. 11, 1C
33007 Oviedo, Spanien
Tel: +34-98-5207434
Fax: +34-98-5207433
Email: carlosem@ficyt.es

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.ficyt.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation
17.07.2018 | Eierund GmbH / HoseOnline.de

nachricht Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest
21.06.2018 | Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics