Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ich erkenne, was du siehst!

11.02.2010
  • Innovative Einsatzmethoden für Eye-Tracker-Systeme in Forschung und Lehre
  • IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung mit E-Goverment-Lösungen
  • 10 Unternehmen und 18 Institutionen auf dem Gemeinschaftsstand
  • Einladung zum Bayerntag am 4. März ab 11 Uhr

In unserer hoch technisierten Zeit sind wir permanent vielfältigen visuellen Informationen ausgesetzt. Gerade in zahlreichen Arbeitsumgebungen blinkt und blitzt es; sämtliche Bedien- und Warnhinweise müssen beachtet werden, um im Arbeitsablauf beste Ergebnisse zu erzielen. Woher weiß ich, ob ich wirklich alles Wichtige gesehen habe?

Die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Regensburg untersuchen neue Anwendungen für Eye-Tracking-Systeme. Hierbei werden die Augenbewegungsmuster verfolgt und analysiert. Dadurch "erkennt" z. B. das E-Learning-System, ob der Lernende wirklich alle relevanten Informationen gelesen hat. Dabei kann flexibel in die Steuerung eingegriffen werden. Nicht wahrgenommene Teile werden z.B. so lange präsentiert, bis sie vom Benutzer aufgenommen werden.

Außerdem wird an psychologischen Anwendungen geforscht, um z. B. bei Kindern mit Schreib-Lese-Schwäche zu untersuchen, wie sich deren Augen über die Texte bewegen, wo Teile ausgelassen oder "übersehen" werden und wo das Auge im Text länger verweilt.

Im Rahmen des Gemeinschaftsstands können Interessenten ihre Wahrnehmungs- und Erinnerungsfähigkeit mit dem Eye-Tracker testen und sich damit aktiv an der Weiterentwicklung neuer Anwendungen beteiligen.

Dieses Projekt der beiden Universitäten ist nur ein Beispiel der insgesamt 28 Aussteller - 10 Unternehmen und 18 Institutionen - auf dem Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ.

Besonders zu erwähnen - in diesem Jahr präsentiert zum ersten Mal der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, der für die strategische Steuerung und Koordinierung des IT-Einsatzes im Freistaat Bayern verantwortlich ist, innovative Informationsdienste.

Ein weiteres innovatives Beispiel stellt eine Ausgründung der Hochschule München aus. FTAPI rock-solid data transfer setzt auf eine neuartige Übertragungs- und Speichertechnologie, welche eine wesentlich sichere und stabilere Datenübertragung ermöglicht. Dadurch können gerade kleine und mittlere Unternehmen ihre E-Mail-Systeme entlasten, ohne zusätzliche Server installieren zu müssen.

Dictocom GmbH aus Eichenau bietet bei der Erstellung von Kurznachrichten einen neuen und einzigartigen Dienst an. Nachrichten werden nicht mehr getippt, sondern ins Telefon gesprochen. Es entsteht eine so genannte SSMS. Dies steht für "Speech Short Message Service". Für den Nutzer ist dies denkbar einfach, denn seine gesprochenen Worte werden in Sekunden über ein hoch entwickeltes Spracherkennungs- und Umwandlungssystem in eine Textnachricht umgewandelt.

Die gesamte Liste der Aussteller mit Informationen zu Produkten und Projekten finden Sie hier: http://www.bayern-innovativ.de/cebit2010

Einladung zum Bayerntag am 4. März 2010 ab 11 Uhr
Am Donnerstag, den 4. März 2010 findet der traditionelle CeBIT-Bayerntag statt, mit Besuch und Standrundgang von Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk

(ab 11.30 Uhr) und von Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer (ab 16 Uhr), der gleichzeitig der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist, statt.

Um 18.00 Uhr beginnt die "Bayern Party" auf dem Gemeinschaftsstand.

Zu allen Terminen sind alle CeBIT-Aussteller und Medienvertreter herzlich eingeladen.

Der Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ
Der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geförderte Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ wird von der Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert. Der Gemeinschaftsstand gibt jedem einzelnen Aussteller die Möglichkeit, auf internationalen Leitmessen seine Kompetenz individuell unter der seit über zehn Jahren etablierten Dachmarke Bayern Innovativ darzustellen. Die Aussteller bilden in ihrer Gesamtheit einen repräsentativen Querschnitt der Innovationskraft junger Unternehmen und Forschungsinstitute aus Bayern.

Überblick über das Messeprogramm 2010 http://www.bayern-innovativ.de/messen

Bayern Innovativ GmbH
Die Bayern Innovativ GmbH ist einer der größten Knotenpunkte für Innovation und Kooperation in Europa. Sie wurde 1995 vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer in Nürnberg gegründet. Durch den Ausbau interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sowie dem Transfer von Ergebnissen aus wissenschaftlichen Instituten werden neue Entwicklungen angestoßen. Über zahlreiche themenspezifische Kongresse, Kooperationsforen und Gemeinschaftsstände auf Hightech-Messen baute Bayern Innovativ in zehn Technologien und Branchen international ausgerichtete Netzwerke auf, unterstützt durch einen professionellen, multimedialen Informations- und Wissenstransfer.

In fünf dieser Branchen managt die Bayern Innovativ GmbH auch die betreffenden Cluster der 2006 gestarteten Cluster-Offensive: Automotive, Energietechnik, Logistik, Medizintechnik und Neue Werkstoffe. Ziel der Cluster ist der weitere Ausbau landesweiter Netzwerke zur Generierung zusätzlicher Wertschöpfung in Bayern.

Die Netzwerke der Bayern Innovativ GmbH umfassen aktuell 55.000 Firmen und 500 Institute in 50 Ländern.

Sonja Henning | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/messen
http://www.bayern-innovativ.de
http://www.bayern-innovativ.de/cebit2010

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Kleinstsatellit UWE-4 auf dem Weg in den Orbit
18.12.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Clevere, digitale Unterstützung bei Liebherr
18.12.2018 | Optimum datamanagement solutions GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Bakterien ein Antibiotikum ausschalten

Forscher des HZI und HIPS haben entdeckt, dass resistente Bakterien den Wirkstoff Albicidin mithilfe eines massenhaft gebildeten Proteins einfangen und inaktivieren

Gegen die immer häufiger auftauchenden multiresistenten Keime verlieren gängige Antibiotika zunehmend ihre Wirkung. Viele Bakterien haben natürlicherweise...

Im Focus: How bacteria turn off an antibiotic

Researchers from the HZI and the HIPS discovered that resistant bacteria scavenge and inactivate the agent albicidin using a protein, which they produce in large amounts

Many common antibiotics are increasingly losing their effectiveness against multi-resistant pathogens, which are becoming ever more prevalent. Bacteria use...

Im Focus: Wenn sich Atome zu nahe kommen

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ - dieses Faust’sche Streben ist durch die Rasterkraftmikroskopie möglich geworden. Bei dieser Mikroskopiemethode wird eine Oberfläche durch mechanisches Abtasten abgebildet. Der Abtastsensor besteht aus einem Federbalken mit einer atomar scharfen Spitze. Der Federbalken wird in eine Schwingung mit konstanter Amplitude versetzt und Frequenzänderungen der Schwingung erlauben es, kleinste Kräfte im Piko-Newtonbereich zu messen. Ein Newton beträgt zum Beispiel die Gewichtskraft einer Tafel Schokolade, und ein Piko-Newton ist ein Millionstel eines Millionstels eines Newtons.

Da die Kräfte nicht direkt gemessen werden können, sondern durch die sogenannte Kraftspektroskopie über den Umweg einer Frequenzverschiebung bestimmt werden,...

Im Focus: Datenspeicherung mit einzelnen Molekülen

Forschende der Universität Basel berichten von einer neuen Methode, bei der sich der Aggregatzustand weniger Atome oder Moleküle innerhalb eines Netzwerks gezielt steuern lässt. Sie basiert auf der spontanen Selbstorganisation von Molekülen zu ausgedehnten Netzwerken mit Poren von etwa einem Nanometer Grösse. Im Wissenschaftsmagazin «small» berichten die Physikerinnen und Physiker von den Untersuchungen, die für die Entwicklung neuer Speichermedien von besonderer Bedeutung sein können.

Weltweit laufen Bestrebungen, Datenspeicher immer weiter zu verkleinern, um so auf kleinstem Raum eine möglichst hohe Speicherkapazität zu erreichen. Bei fast...

Im Focus: Data storage using individual molecules

Researchers from the University of Basel have reported a new method that allows the physical state of just a few atoms or molecules within a network to be controlled. It is based on the spontaneous self-organization of molecules into extensive networks with pores about one nanometer in size. In the journal ‘small’, the physicists reported on their investigations, which could be of particular importance for the development of new storage devices.

Around the world, researchers are attempting to shrink data storage devices to achieve as large a storage capacity in as small a space as possible. In almost...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungen

Pro und Contra in der urologischen Onkologie

14.12.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zu Usability und künstlicher Intelligenz an der Universität Mannheim

13.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie Bakterien ein Antibiotikum ausschalten

18.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Kleinstsatellit UWE-4 auf dem Weg in den Orbit

18.12.2018 | Informationstechnologie

Wenn Fische flüssig werden

18.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics