Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

52°North Open Source Initiative mit Unternehmensgründung auf Expansionskurs

26.10.2006
Um die kooperative Software-Entwicklung in der Geoinformatik zu fördern, haben die con terra GmbH (Münster), die Westfälischen Wilhelms Universität Münster, das International Institute for Geo-Information Science and Earth Observation (Enschede, Niederlande) und ESRI Environmental Systems Research Institute (Redlands, USA) gemeinsam die 52°North Initiative for Geospatial Open Source Software GmbH in Münster gegründet.

52°North ist eine offene Initiative, die die Entwicklung innovativer quelloffener Geosoftware fördert. Die aktuellen Schwerpunkte der Open Source -Entwicklung liegen im Bereich Sensor Web Enablement (SWE), Web Security und Digital Rights Management (DRM). Die beteiligten Partner planen die Ausweitung der Arbeitsbereiche in Richtung mobiler Anwendungen und Prozessierungsdienste.

“52°North wurde als forschungsorientiertes innovatives Cluster für Open Source Lösungen in der Geoinformatik gegründet,” sagte Prof. Ulrich Streit vom Institut für Geoinformatik der Universität Münster. „Wir sind sicher, dass sich weitere führende Forschungseinrichtungen in dieser Initiative engagieren werden. Der Transfer von Forschungsergebnissen in praxisgerechte Technologie¬lösungen ist unser wesentliches Ziel. Deshalb beteiligen sich an der 52° North GmbH neben Forschungseinrichtungen auch Software-Unternehmen der Geoinformatik“

Die 52°North-Software wird ausnahmslos unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht und soll durch ein duales Lizensierungsmodell zusätzlich auch kommerziellen Nutzern zur Verfügung stehen.

Dr. Andreas Wytzisk, Geschäftsführer des Open Source – Unternehmens, stellte fest: „Die Etablierung der seit zwei Jahren bestehenden 52°North Initiative als GmbH war ein notwendiger Schritt, um die Kooperation der Partner im Open Source Bereich weiter zu optimieren, Rechtssicherheit für die Entwickler und Nutzer der 52°North Software zu gewährleisten und die offene Entwickler-Initiative organisatorisch wie finanziell zu unterstützen.“ Die Gesellschafter haben vertraglich vereinbart, dass Gewinne der 52°North GmbH ausschließlich zur Förderung von Wissenschaft und Forschung in der Geoinformatik, für den wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie zur Stärkung der Geoinformatik¬-Kompetenz in Entwicklungs- und Transformationsländern verwendet werden dürfen.

52°North Initiative for Geospatial Open Source Software GmbH
Martin-Luther-King-Weg 24
48155 Muenster, Germany
tel: +49 (0)251 – 4747 520
fax: +49 (0)251 – 4747 530
info@52north.org

Norbert Frie | Universitaet Muenster
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/
http://www.52noth.org

Weitere Berichte zu: 52°North Geoinformatik Geospatial Open Source

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Metamolds: Eine Gussform für eine Gussform
20.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker
17.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics