Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektronisches Füllhorn der Logistik

05.07.2001



Ach, wenn es nur einfach wäre, Artikel des täglichen Bedarfs elektronisch zu bestellen - mit einen Gerät, einfach zu bedienen, vertraut wie ein Taschenrechner und mit einem Knopfdruck. Schnell und zuverlässig sollen die Waren dann ins Haus geliefert werden, denn Ärger will niemand, sonst wird die ganze Technik nicht akzeptiert. Soll diese Fiktion wahr werden, muss die ganze Bestell- und Lieferkette reibungslos funktionieren. Einen Schritt in diese Richtung geht der HORN pilot des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Verkehrslogistik und Kommunikationstechnik AVK.

... mehr zu:
»AVK »DECT-Modul »Elektronisch »HORN »PDA

HORN, das »Home & Office Replenishment Nürnberg«-System füllt automatisiert Warenbestände nach. Es besteht aus mehreren Komponenten: Zentrales Gerät ist ein handelsüblicher persönlicher digitaler Assistent PDA der Firma symbol mit eingebautem Scanner. In ihn können nachzubestellende Waren über ihren Barcode eingelesen werden. Ein DECT-Modul, das am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt wurde, bildet die Schnittstelle zum PC. Drückt der Anwender auf einen Knopf am PDA, so werden die Daten der Waren drahtlos in den PC eingelesen. Wenn sich auf dem Rechner das zum System gehörige Warenwirtschaftssystem befindet, wird der Bestand oder Bedarf automatisch aktualisiert. Wenn nicht, schickt der PDA automatisch eine E-Mail über den PC los. So oder so erfährt der beauftragte Dienstleister, welche und wieviele Artikel beim Kunden fehlen und liefert sie nach.

»Unser größtes Anliegen war es, den HORN pilot so einfach wie möglich zu halten«, betont Roy Hascher vom AVK. »Vor dem Umgang mit PDAs und Palmtops scheuen sich heute viele Nutzer nicht mehr, zumal sich die technischen Anforderungen hier im wesentlichen auf einen Knopfdruck beschränken. Das heißt aber nicht, dass dem Anwender die Hände gebunden wären. Die Software im PC kann von ihm jederzeit aktualisiert und verändert werden.« Den PDA hat der Ingenieur auf seine neuen logistischen Aufgaben umprogrammiert und mit einer Datenbank ausgestattet. So können Bestellungen aufgenommen und an den PC weitergegeben werden. In den kommenden Wochen soll auch das DECT-Modul ein Gehäuse erhalten und Kollegen des GMD-Instituts für Sichere Telekooperation SIT kümmern sich darum, dass die Datenübertragung verschlüsselt und sicher ist. So reift der HORN pilot schließlich zu einem marktfähigen Produkt.


Dipl.-Ing. (FH) Roy Hascher | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/german/publications/df/df2000/index_idx_4-2000.html
http://www.avk.fhg.de/Downl/horn_info.pdf

Weitere Berichte zu: AVK DECT-Modul Elektronisch HORN PDA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Supercomputer „Hawk“ eingeweiht: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart erhält neuen Supercomputer
19.02.2020 | Universität Stuttgart

nachricht Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter
19.02.2020 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics