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Rechenzentrum in Windenergieanlage ausgezeichnet

25.04.2019

Rittal, SICP und WestfalenWIND IT gewinnen Dt. RZ-Preis

  • Rittal, SICP und WestfalenWIND IT holen den ersten Preis beim Deutschen RZ-Preis 2019
  • Platz 1 in der Kategorie „Ideen & Forschung rund um das Rechenzentrum“ für hochverdichtete IT-Räume für den Colocation Betrieb
  • Nachhaltiges Konzept setzt auf Standardisierung für kostengünstigen IT-Betrieb

Sicherheitsräume von Rittal schützen die IT unter anderem gegen Feuer, Wasser und Rauch. Das Konzept „WindCORES++“ setzt bei der gesamten Rechenzentrums-Infrastruktur auf Rittal, darunter Sicherheitsräume, IT-Racks, Klimatisierung, USV und Monitoring.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Stromintensive Rechenzentren dort zu bauen, wo der Strom klimafreundlich direkt bezogen werden kann – in einer Windenergieanlage: Dafür steht seit wenigen Jahren die Idee „WindCORES“. Am 11. April ist ein neues Konzept namens „WindCORES++“, das in Kooperation von WestfalenWIND IT mit Rittal und SICP entwickelt wurde, in der Kategorie 1 „Ideen und Forschungen rund um das Rechenzentrum“ für Cloud-Hosting als Sieger beim Deutschen Rechenzentrumspreis prämiert worden.

Der Preis, der zukunftsweisende Ideen und Konzepte zur Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentren seit neun Jahren auszeichnet, wurde diesmal in Flörsheim am Main verliehen. Die 16-köpfige Fachjury beeindruckte beim neuen Konzept insbesondere die Verbindung aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Es bezieht zu über 90 Prozent Windstrom und nutzt Synergien, um umfassend Ressourcen zu sparen. Durch den Einbau und die Integration in Windenergieanlagen werden bestehende Infrastrukturen und das Gebäude, wie der Turm oder das vorhandene Stromnetz, genutzt.

Windenergieanlage bietet Platz für komplettes RZ

Bei „WindCORES++“ geht es insbesondere um die Maximierung der Stellfläche für Server in Windkraft-Türmen. Rittal und WestfalenWIND IT werden künftig die Beratung und Planung für die Umsetzung des Konzepts übernehmen. Rittal wird darüber hinaus die gesamte Rechenzentrums-Infrastruktur (darunter drei Sicherheitsräume, IT-Racks, Klimatisierung, USV, Monitoring) bereitstellen.

Das Konzept zeigt, wie für den Cloud-Betrieb bis zu 50 IT-Racks in einer einzigen Windenergieanlage installiert werden können. Erreicht wird diese Flächenerweiterung über die Installation auf mehreren Ebenen. Mit dieser zusätzlichen Fläche wird die Wirtschaftlichkeit pro WEA deutlich erhöht. Das Konzept birgt weitere Vorteile bezüglich der Skalierung, der Risikoreduktion oder der bedarfsgerechten Ausrüstung mit Zugangssystemen.

Die Anforderungen von Unternehmen, Verwaltungen oder Systemhäuser für das räumliche Auslagern der IT-Systeme oder auch das Betreiben durch Dritte werden erfüllt und sind so kostengünstiger und nachhaltiger realisierbar.

Mehr IT- und Energie-Bedarf erfordert Umdenken

Dies ist mit Blick auf den steigenden Bedarf an IT und Energie wertvoll. Bereits heute liegt der Strombedarf des Internets bei rund sieben Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. In Rechenzentren entfallen durchschnittlich 40 Prozent der Gesamtbetriebskosten auf die Energie. Durch die Direktversorgung mit Windstrom liegen bei WindCORES die Stromkosten deutlich unter dem Marktdurchschnitt.

„Die Digitalisierung verändert die Anforderungen an Produkte, Verfügbarkeit und Ressourcen – und zwar branchenübergreifend. Für Wettbewerbsfähigkeit kommt es zunehmend auf die durchdachte Vernetzung von Menschen, Anlagen und Daten an. Intelligente Konzepte für Rechenzentren, wie zum Beispiel WindCORES, bilden die Basis dafür und zeigen, wie der nachhaltige Betrieb von IT-Infrastruktur funktioniert. Die Auszeichnung beim Deutschen RZ-Preis ist eine tolle Bestätigung dafür“, erklärt Michael Nicolai, Leiter Vertrieb IT Deutschland bei Rittal.

Auch WestfalenWIND IT Geschäftsführer Dr. Fiete Dubberke zeigte sich beeindruckt über den Gewinn: „Dass wir bei der ersten Teilnahme am deutschen RZ-Preis zwei Mal nominiert wurden und gleich einen ersten und zweiten Platz belegen, ist überwältigend“.

Aktuell ist WindCORES++ in der Konzeptionsphase und wird in den nächsten Wochen zur Baugenehmigungsreife ausgearbeitet.

Über Rittal
Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Zum zehnten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2018 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2018 bereits zum dritten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com

Rittal Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-mail: abels.c@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Christian Abels | Rittal GmbH & Co. KG

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