Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Karl-Scheel-Preis für Physikerin

19.06.2012
Höchste Auszeichnung der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin für Dr. Kathy Lüdge von der TU Berlin
Dr. Kathy Lüdge vom Institut für Theoretische Physik der TU Berlin wird am 22. Juni 2012 mit dem Karl-Scheel-Preis 2012 geehrt. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Physikalische Gesellschaft zu Berlin (PGzB) vergibt.

Geehrt wird sie für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Nanophotonik, speziell der Modellierung der Dynamik von Quantenpunktlaserstrukturen.
Die PGzB vergibt den Karl-Scheel-Preis für eine hervorragende, wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel nach der Promotion entstanden sein soll. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde seit 1958 an mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.

Die Nachwuchswissenschaftlerin Kathy Lüdge ist am Institut für Theoretische Physik in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Eckehard Schöll auf dem Gebiet der nichtlinearen Laserdynamik tätig. Zugleich ist sie Teilprojektleiterin des an der TU Berlin angesiedelten Sonderforschungsbereiches 787 "Halbleiter-Nanophotonik".

Die 1976 geborene Kathy Lüdge hat eine sehr erfolgreiche wissenschaftliche Karriere vorzuweisen. Ihr Physik-Studium schloss sie im Jahr 2000 an der TU Berlin ab und wurde damals mit dem Erwin-Stephan-Preis der TU Berlin für ihren sehr guten Studienabschluss und eine kurze Studiendauer geehrt. Zwischen 2000 und 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Festkörperphysik und promovierte bei Prof. Dr. Wolfgang Richter im Jahr 2003. Im Rahmen eines DAAD-Auslandsstipendiums forschte sie zwischen 2001 und 2002 an der University of Minnesota, Minneapolis, USA.

Im Jahr 2003 wechselte sie nicht nur die Arbeitsgruppe, sondern auch die Forschungsrichtung von der Experimentalphysik hin zur Theoretischen Physik. Seitdem ist sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Theoretische Physik. 2011 hat sie in Theoretischer Physik habilitiert.

Dr. Kathy Lüdge ist darüber hinaus ein beeindruckendes Beispiel für die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere. Die zweifache Mutter hat nach der Geburt ihrer Kinder zwei jeweils einjährige Unterbrechungen wegen Elternzeit (2004 und 2006) wahrgenommen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Kathy Lüdge, Institut für Theoretische Physik der TU Berlin, Tel.: 030/314-23002,
E-Mail: luedge@physik.tu-berlin.de

Die Medieninformation der TU Berlin im Überblick:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Service für Journalistinnen und Jounalisten:
Aufnahme in den Medienverteiler: www.tu-berlin.de/?id=1888
Veranstaltungen: www.tu-berlin.de/?id=115296
Forschungsberichte: www.tu-berlin.de/?id=113453
TU Berlin bei twitter: www.twitter.com/TUBerlin_PR
TU Berlin bei youtube: www.youtube.com/tuberlintv

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics