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„Grenzenlos lernen“ – DIE vergibt Innovationspreis für Erwachsenenbildung 2011

13.01.2011
„Grenzenlos lernen – Mit Grenzen und Entgrenzung didaktisch umgehen!“ – so lautet das Thema des diesjährigen Preises für Innovation in der Erwachsenenbildung. Ausgelobt wird der Preis vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE).

Bewerben können sich Weiterbildungsanbieter, die dem gesellschaftlichen Phänomen der Entgrenzung mit innovativen didaktischen Lösungen begegnen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2011. Vergeben wird der Preis im Rahmen des DIE-Forums Weiterbildung am 5. und 6. Dezember 2011 in Bonn.

Mit dem Thema des Preises greifen die Initiatoren das gesellschaftliche Phänomen der Entgrenzung auf. Das stellt die Anbieter von Weiterbildung vor die Herausforderung, didaktisch neue Wege zu gehen. Die Bewerber sollen zeigen, wie sie mit der Verschiebung von Grenzen umgehen. Hierbei kann es sich um räumliche, zeitliche oder sprachliche Grenzen handeln, um Grenzen zwischen den Generationen oder zwischen Arbeit und Leben. Daher wird der Preis in drei Kategorien vergeben: „Raum und Zeit“, „Arbeit und Leben“, „Nation und Generation“.

Die Projekte, Angebote oder Modelle, mit denen sich die Weiterbildungsanbieter um den Innovationspreis bewerben, können auf beide Seiten der Entgrenzung ausgerichtet sein: Auf die Chancen, die sich durch die Überwindung von Grenzen ergibt – z.B. bei internationalen Lerngruppen –, aber auch auf die Risiken, beispielsweise durch die Aufhebung der Grenze zwischen Arbeit und Leben.

Die Gewinner werden durch einen Geldpreis und durch die Möglichkeit zur Präsentation ihres Projekts vor einem Fachpublikum gewürdigt. Vergeben wird der Innovationspreis 2011 im Rahmen des DIE-Forums Weiterbildung am 5. und 6. Dezember 2011 in Bonn. Gefördert wird der Preis vom W. Bertelsmann Verlag in Bielefeld.

Der Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung wird seit 1997 alle zwei Jahre vom DIE ausgelobt. Die Auszeichnung soll innovative und vielversprechende Ansätze würdigen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen.

Dr. Marion Steinbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.die-bonn.de

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