Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fördergelder für KMU und Forschung in Europa durch das Programm "Eurostars"

06.05.2009
Steinbeis-Europa-Zentrum informiert an Sprechtagen in Mannheim (08.05.), Stuttgart und Karlsruhe (jeweils 12.05) zu "Eurostars" und zu anderen europäischen Forschungsförderprogrammen

"Kleine und mittlere Unternehmen sorgen in Baden-Württemberg dank ihrer Flexibilität und Marktnähe für innovative Produkte und Dienstleistungen", so Norbert Höptner, Europabeauftragter des Wirtschaftsministers von Baden-Württemberg und Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums.

Das EU-Programm "Eurostars" und die Förderprogramme des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU bieten Finanzierungshilfen für transnationale Forschungskooperationen.

Fördergelder für KMU und Forschung in Europa durch das Programm "Eurostars"
SEZ informiert an Sprechtagen in Mannheim, Stuttgart und Karlsruhe zu "Eurostars" und zu anderen europäischen Forschungsförderprogrammen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Zentrum des Programms "Eurostars", das für den Zeitraum 2008 bis 2013 mit einem Förderbudget von 400 Mio. Euro ausgestattet ist. Die Fördergelder stammen aus den beteiligten Ländern (300 Mio.) und der Europäischen Kommission (100 Mio.).

"Kleine und mittlere Unternehmen sorgen in Baden-Württemberg dank ihrer Flexibilität und Marktnähe für innovative Produkte und Dienstleistungen", so Norbert Höptner, Europabeauftragter des Wirtschaftsministers von Baden-Württemberg und Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums. Höptner unterstützt den Aufruf der Bundesforschungsministerin Annette Schavan, gerade in der derzeitigen Wirtschaftskrise die Innovationstätigkeit des Mittelstandes durch geeignete Fördermaßnahmen zu stabilisieren.

"Gerade für KMU, die sich thematisch nicht in den Ausschreibungen des 7. Forschungsrahmenprogramms wiederfinden, ist das Programm attraktiv. Eurostars fördert Verbundprojekte mit einem kleineren Konsortium zwischen drei und fünf Partnern" so Heike Fischer, Projektleiterin für das Programm am Steinbeis-Europa-Zentrum.

Eurostars ist nach den Prinzipien der europäischen Forschungsinitiative EUREKA strukturiert und gibt keine thematischen Vorgaben. Die KMU können nach dem so genannten Bottom-up-Prinzip das Forschungsthema maßgeschneidert nach ihren Bedürfnissen wählen.

Konkretere Informationen erhalten Unternehmen und Hochschulen an drei Terminen des Steinbeis-Europa-Zentrums während der 1. Europäischen KMU-Woche der Europäischen Kommission vom 6. bis 14. Mai 2009. Am 8.Mai findet mit der Stadt Mannheim *ein Informationstag zur EU-Forschungsförderung in Mannheim statt. Dabei wird auch über Eurostars informiert. Am 12.Mai findet ein *zentraler KMU- und Hochschul-Sprechtag in Stuttgart und Karlsruhe statt. Dabei können sich die Unternehmen und Hochschulen in Einzelgesprächen rund um das Thema EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation und über Möglichkeiten der Internationalisierung in Europa informieren.

Mit Eurostars sollen die Innovationskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit der KMU nachhaltig gestärkt werden. Eurostars soll den KMU über internationale Kooperationen in Forschung und Entwicklung Zugang zu neuen Märkten, Geschäftspartnern und Know-how ermöglichen. In der ersten Ausschreibung von Eurostars wurden europaweit 202 Projektanträge mit 660 Kooperationspartnern - KMU, Forschungseinrichtungen und Hochschulen - eingereicht. Von den 45 positiv evaluierten Projektanträgen mit deutscher Beteiligung werden 21 mehrjährige Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund neun Millionen Euro gefördert. Inhaltliche Schwerpunkte der Projekte sind die Informations- und Kommunikationstechnologie, Produktionstechnologie, Neue Werkstoffe, Biotechnologie und Umwelttechnik.

Auch die zweite Ausschreibung zeigt, dass Eurostars den Bedarf an Forschung und Entwicklung bei den kleinen und mittleren Unternehmen aufgreift. So wurden 315 Projektanträge, davon 90 mit deutscher Beteiligung, mit über 1.100 Kooperationspartnern eingereicht. Die hohe Zahl von Anträgen zeigt, dass die themenoffene internationale Ausrichtung von Eurostars bei den deutschen KMU ankommt.

Antragsteller erhalten ihre Förderung nach positiver Begutachtung aus den nationalen Programmen ihrer Länder. In Deutschland müssen die Fördermittel beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beantragt werden; zuständiger Projektträger ist das EUREKA/COST-Büro im PT-DLR. Bei der Förderung in Deutschland handelt es sich um eine Zuwendung (nicht zurückzuzahlende Förderung). Die Förderquote beträgt für KMU bis zu 50%. Für sonstige Unternehmen sind bis zu 25%, für Universitäten und Forschungseinrichtungen bis zu 100% der projektbezogenen Ausgaben vorgesehen.

Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?id=384&file=192
http://www.eurostars-eureka.eu/ Weitere Informationen zu Eurostars
http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?file=253&dev_id=789 Infotag Mannheim
http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?file=253&dev_id=771 Sprechtage Stuttgart/ Karlsruhe

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Weltweit einzigartige Femtosekundenlaseranlage eingeweiht
21.06.2018 | Hochschule RheinMain

nachricht Stahl-Innovationspreis 2018: Mikro-Dampfturbine ausgezeichnet
21.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics