Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ESS von der Europäischen Union mit dem Descartes-Preis ausgezeichnet

06.12.2005


Der mit 1.000.000 Euro dotierte Descartes-Preis für Forschung ging in diesem Jahr an fünf gesamteuropäische Teams, die bahnbrechende wissenschaftliche Leistungen in fünf zentralen europäischen Forschungsbereichen erbracht haben. Unter den Laureates ist auch der European Social Survey, dessen Team von EU-Forschungskommissar Janez Potocnik den begehrten Preis entgegennehmen konnte.



Am 2. Dezember 2005 wurde auf einer hochrangig besetzten, feierlichen Veranstaltung in London der René-Descartes-Preis an herausragende europäische Forschungsteams der Disziplinen Genetik, Klimawandel, Astronomie, Sozialwissenschaften und Krankheitsmanagement verliehen. Unter dem Vorsitz von Ene Ergma, Vizepräsidentin der Akademie der Wissenschaften Estlands und Präsidentin des estnischen Parlaments, wählte die Preisjury fünf Preisträger aus 85 Bewerbungen, darunter der European Social Survey (ESS) für seine Einführung radikaler Neuerungen bei länderübergreifenden Erhebungen.

... mehr zu:
»ESS


Das Team um Roger Jowell von der City University London (Großbritannien)und Peter Mohler vom Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) erhält für eines der großen, europäischen Umfrageprojekte zur Darstellung und Erklärung von sozialem, politischen und einstellungsbezogenen Wandel in und zwischen den europäischen Staaten 200.000 Euro. Das Besondere am ESS sind jedoch nicht der Inhalt, sondern die strengen methodischen Mindeststandards für interkulturell vergleichende Studien, und damit einhergehend seine Benchmark-Funktion für andere europäischen Studien. Zudem bietet der ESS eine einzigartige Plattform für Akademiker und Politiker auch ohne tiefer gehende statistische Kenntnisse für Informationen und Daten als Entscheidungsgrundlagen zu den wichtigen gesellschaftlichen Themenbereichen.

Die diesjährige Verleihung des Descartes-Preises überraschte in zweierlei Hinsicht: Zum erstenMal wurde der Preis zu gleichen Teilen an fünf Projekte verliehen, von denen vier mit deutscher Beteiligung waren. Neben dem ESS-Team von Peter Mohler, ZUMA, ist Lennart Bengtsson vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie an dem ausgezeichneten Projekt CECA beteiligt, das Team um Axel Jessner vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn hat zur Auszeichnung von PULSE beigetragen, und Martin Wegener von der Universität Karlsruhe war mit von der Partie bei der Auszeichnung des Projektes EXEL.

Kerstin Hollerbach | idw
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/05/1524&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
http://europa.eu.int/comm/research/descartes/index_en.htm
http://www.europeansocialsurvey.org/

Weitere Berichte zu: ESS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue CBMC-Geräteschutzschaltervarianten

22.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics