Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LMU erhält Umweltauszeichnung Ökoprofit - erstmals Umweltleitlinien verabschiedet

21.07.2004


Umweltschutz kostet nicht nur Geld - er kann auch dazu beitragen, Kosten zu sparen. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat erfolgreich an dem Umweltschutzprojekt Ökoprofit der Landeshauptstadt München teilgenommen und wird heute gemeinsam mit anderen Projektteilnehmern mit der Auszeichnung "Ökoprofit München 2003/2004-Betrieb" belohnt. Im Rahmen des Projekts hat die Universitätsleitung zudem Umweltleitlinien verabschiedet, die den Umweltschutz als "ein wichtiges Ziel der Universität" verankert und "bei allen Entscheidungen berücksichtigt".



Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik und wird von der Stadt München gefördert. Ziel des Projektes ist es, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu setzen und den Umweltschutzgedanken dauerhaft im Betrieb zu verankern. Die LMU nahm mit ihren Standorten Luisenstraße, Leopoldstraße sowie dem Stammgelände am Geschwister-Scholl-Platz an dem Umweltprojekt teil. Es ist geplant, in den nächsten Jahren sukzessive alle Gebäude der LMU im Rahmen von Ökoprofit einem Umwelt-Check zu unterziehen.

... mehr zu:
»LMU »Umweltauszeichnung »Ökoprofit


Eine vierköpfige Arbeitsgruppe der Liegenschaftsabteilung erarbeitete dazu verschiedene Vorschläge und sorgt für die praktische Umsetzung. Durch ein neues Abfalltrennsystem, den Einbau von Energiesparlampen und Dämmerungsschaltern sowie weiteren Maßnahmen spart die Universität beispielsweise im Hauptgebäude jährlich 450.000 KWh, 40.000 m3 Abwasser, 900 m3 Wasser und 150 m3 Abfälle. Mittelfristig amortisieren sich die dafür notwendigen einmaligen Investitionen durch eine Kostenreduzierung im laufenden Betrieb von jährlich rund 55.500 Euro allein in diesem Gebäude.

Dass die LMU den Umweltgedanken über die Auszeichnung hinaus ernst nimmt, belegen die neu festgelegten Umweltleitlinien. Im Umweltschutz will die Universität zukünftig mehr leisten als die Einhaltung der umweltrechtlichen Vorschriften. Ziel der Leitlinien ist es, den Ressourcen- und Energieverbrauch sowie Emissionen, Abfallaufkommen und Abwasserbelastung kontinuierlich zu reduzieren. Auch Mitarbeiter und Studierende sollen dabei unterstützt werden, umweltorientiert zu handeln.

Ansprechpartner:

Andreas Karner
Ludwig-Maximilians-Universität München
Referat Liegenschaften
Tel.: 089 / 2180-2150
Fax: 089 / 2180-3961
E-Mail: andreas.karner@verwaltung.uni-muenchen.de

Luise Dirscherl | idw
Weitere Informationen:
http://www.lmu.de/liegenschaften/oekoprofit

Weitere Berichte zu: LMU Umweltauszeichnung Ökoprofit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ein neues Mittel gegen Zöliakie

24.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Entscheidung über Attraktivität fällt in Millisekunden

24.09.2018 | Studien Analysen

Künstliche Intelligenz im Fokus – Schulungsangebot zum maschinellen Lernen für Industrie und Forschung startet

24.09.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics