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320.000 Mark zur Förderung von Spitzenforschung

04.01.2001


Einladung zur Pressekonferenz der Karlsruher Hochschulvereinigung


am 12. Januar 2001
um 15 Uhr im Senatssaal der Universität Karlsruhe
Hauptgebäude, Kaiserstraße 12, 1. Stock


Auch in diesem Jahr unterstützt die Karlsruher Hochschulvereinigung verschiedene wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten der Universität Karlsruhe. Insgesamt 320.000 Mark stellt der Förderverein für unterschiedliche Projekte zur Verfügung. Die Mittel stammen aus Mitgliedsbeiträgen und freien Spenden. Das Geld kommt sowohl Nachwuchswissenschaftlern als auch renommierten Wissenschaftsprogrammen wie dem Aufbau des Osteuropazentrums zugute. Finanziert wird außerdem die weithin bekannte Heinrich-Hertz-Gastprofessur.

Die Förderanträge können von Mitgliedern des Lehrkörpers bzw. von Universitätseinrichtungen gestellt werden. Der Vorstand der Hochschulvereinigung berät die Anträge und schlägt sie dem Verwaltungsrat vor, der am 12. Januar 2001 vor Beginn der Pressekonferenz tagen wird.

Gefördert wird in diesem Jahr beispielsweise das wegweisende Projekt des indischen Doktoranden Anupam K. Singh. Singh entwickelte eine Methodik zum nachhaltigen Management von Wassereinzugsgebieten, mit deren Hilfe die Verbindungen von Klima, Landnutzung und Hydrologie nachvollziehbar werden. Die Ergebnisse sollen unmittelbar in Indien angewendet werden und dort zu einer besseren Landnutzung und sichereren Wasserversorgung beitragen. Mit dem Geld der Hochschulvereinigung kann Singh die notwendigen teuren Satellitenbilder anschaffen.

Angela Borgstedt, Historikerin am Institut für Geschichte, ist bereits promoviert. Ihre Dissertationsschrift über "Entnazifizierung in Karlsruhe 1946 bis 1951" beleuchtet erstmals umfassend die Tätigkeit des nordbadischen Spruchkammerpersonals und die Praxis der "denazification" im Zusammenhang der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Mit Unterstützung der Hochschulvereinigung wird die Studie bald im Buchhandel erscheinen.

Eine Konferenz über "Kulturgrenzen überschreitende Bildungszusammenarbeit" plant die Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften. Im kommenden Frühjahr werden sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreter von Wirtschaft und Politik nördlich und südlich des Mittelmeerraums in Karlsruhe treffen, um die damit in Zusammenhang stehenden Fragen aus dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und der Informationstechnologie zu erörtern. Die Tagung wird von der Hochschulvereinigung gefördert.


Zu einer Projektwoche laden das Institut für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik sowie die Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen Karlsruher Schulen ein. Angesprochen sind Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13. Sie werden ein leistungsfähiges Wasserrad entwickeln und erproben. Gleichzeitig erhalten sie einen praxisnahen Einblick in das Universitätsgeschehen. Auch diese Veranstaltung wird von der Hochschulvereinigung finanziell unterstützt.

Die Karlsruher Hochschulvereinigung ist ein eingetragener Verein zur Förderung der Universität Karlsruhe (TH). Er wurde 1919 gegründet. Seither erwies sich die Hochschulvereinigung als herausragender Förderer der Spitzenforschung an der Fridericiana.
Zu den Mitgliedern des Verwaltungsrats gehören neben dem Rektor der Universität, Professor Dr. Sigmar Wittig, auch verschiedene Angehörige des Lehrkörpers sowie u.a. Oberbürgermeister Heinz Fenrich, Hans Fahr, Vorstandsvorsitzender der IWKA AG, und Dr. Klaus Kinkel, Bundesaußenminister a.D.
Vorsitzender der Hochschulvereinigung ist Horst Marschall, Vorstandsmitglied der Baden-Württembergischen Bank AG.

An der Pressekonferenz nehmen neben Wittig und Marschall noch weitere namhafte Mitglieder des Verwaltungsrates des Fördervereins teil. Die Antragsteller präsentieren die oben genannten Projekte.


Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dieter A. Mlynski
Tel. : (0721) 608 2626
http://wwwwi.rz.uni-karlsruhe.de/~jb06/khv/


Die Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi001.html

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Elisabeth Zuber-Knost |

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