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Erste Hilfe für Europa-Park in Rust: Rittal liefert Rechenzentrum in nur sechs Wochen

05.04.2019
  • Nach Schaden im Freizeitpark sorgt ein Rittal IT-Container für schnelle Hilfe.
  • Parallel entstand ein Rechenzentrum in einem Neubau, um die gestiegenen IT-Anforderungen zu erfüllen.
  • Abrechnung, Verwaltung, Zahlungssysteme, Kommunikationsnetze und Fahrgeschäfte verlangen ausfallsichere IT-Systeme.

Freizeitpark fährt gut mit Rechenzentrums-Know-how von Rittal


Der Rittal Data Center Container (RDCC) ist ein aus stabilem Sicherheitsstahl aufgebauter Rechenzentrums-Container. Durch die Verwendung von standardisierten und vorkonfigurierten Komponenten für die IT-Kühlung, die Strom- und Notstromversorgung sowie für die Überwachung verringert sich der Zeitaufwand für die Implementierung erheblich.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG


Der Europapark Rust - Deutschlands größter Freizeitpark bietet auf einer Fläche von rund 950.000 m², das entspricht etwa 130 Fußballfeldern, mehr als 100 Fahrgeschäfte, 18 Themenbereiche und täglich ein 23-stündiges Show-Programm.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Rittal hat den Europa-Park in Rust beim Aufbau eines neuen Rechenzentrums unterstützt. Damit stehen zum Saisonstart am 6. April hochmoderne IT-Systeme bereit, um die Verfügbarkeit von Attraktionen, Fahrgeschäften und Kassensystemen zu sichern. Darüber hinaus half Rittal im Jahr 2018 dabei, in nur sechs Wochen ein Container-Rechenzentrum in Betrieb zu nehmen.

IT für über 5,6 Millionen Besucher

Schreiend durch die Achterbahn rasen oder verträumt eine romantische Flussfahrt genießen – der Europa-Park in Rust hat für jeden Geschmack das passende Angebot. Deutschlands größter Freizeitpark bietet auf einer Fläche von rund 950.000 m², das entspricht etwa 130 Fußballfeldern, mehr als 100 Fahrgeschäfte, 18 Themenbereiche und täglich ein 23-stündiges Show-Programm. Hinter den Kulissen sorgen ausfallsichere Rechenzentren dafür, dass bei den jährlich über 5,6 Millionen Besuchern die Spannung bleibt. Damit die Abläufe im Park auch während der Hochsaison nicht ins Stocken geraten, plante der Betreiber den Aufbau eines neuen Rechenzentrums. Bevor das Projekt starten konnte, musste jedoch erst ein Notfall bewältigt werden.

Rittal leistet Erste Hilfe

Im Jahr 2018 führte ein Schadenfall dazu, dass eines der zentralen Rechenzentren abgeschaltet werden musste. Die Experten von Rittal wurden von den Betreibern damit beauftragt, schnell eine Lösung zu präsentieren, um den Ausfall des Rechenzentrums aufzufangen.

Rittal fand die Antwort in Form eines IT-Containers, der auf dem Gelände des Freizeitparks aufgestellt wurde. Der Rittal Data Center Container (RDCC) ist ein aus stabilem Sicherheitsstahl aufgebauter Rechenzentrums-Container.

Durch die Verwendung von standardisierten und vorkonfigurierten Komponenten für die IT-Kühlung, die Strom- und Notstromversorgung sowie für die Überwachung verringert sich der Zeitaufwand für die Implementierung erheblich. In der Praxis wird ein IT-Container mit einem Tieflader angeliefert und auf dem Außengelände oder innerhalb einer Firmenhalle aufgestellt. Anschließend werden nur noch Anschlüsse für Strom und Netzwerk angebracht sowie die benötigten Server eingebaut. Die mobile Lösung bietet darüber hinaus den Vorteil, dass der Container im Falle von Umbauarbeiten schnell innerhalb des Geländes umgestellt werden kann.

„Ob Notfall, schneller Aufbau oder Erweiterung von Rechenkapazitäten – mit unseren standardisierten, modularen Datacenter-Architekturen und Containern erhalten Unternehmen innerhalb weniger Wochen ein schlüsselfertiges Rechenzentrum. Server, Netzwerk und Storage sind im Lieferumfang enthalten und bereits vorkonfiguriert. Dadurch unterstützen wir Unternehmen bedarfsgerecht dabei, schnell und einfach skalierbare und ausfallsichere IT-Infrastrukturen zu realisieren“, erläutert Martin Kipping, Vice President Global Datacenter bei Rittal.

In ausfallsichere IT investieren

Basierend auf der guten, partnerschaftlichen Zusammenarbeit hat sich der Europa-Park schließlich entschieden, mit den Experten von Rittal ein neues Rechenzentrum zu realisieren. Dafür wurde zunächst ein Betonfertigbau neu errichtet, in das Rittal die benötigten Komponenten wie Sicherheitsraum, IT-Schränke, Kühltechnik, Energieversorgung und eine Notstromversorgung einbaute. So ist ein modulares und ausfallsicheres Rechenzentrum entstanden, das auch künftige Anforderungen und Erweiterungen des Freizeitparks flexibel unterstützt.

„Uns hat die schnelle und unkomplizierte Arbeit mit den Rittal-Experten überzeugt, sodass wir nach der Erfahrung mit dem ersten IT-Container auch den Aufbau eines neuen Datacenters mit Rittal realisierten“, beschreibt Andreas Keffer, Direktor IT, Europa-Park.

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Zum zehnten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2018 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2018 bereits zum dritten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com


Rittal Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-mail: abels.c@rittal.de

Christian Abels | Rittal GmbH & Co. KG

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