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Weltweit einzigartig: Schüler als Chipdesigner

05.05.2006


INVENT a CHIP: VDE und BMBF für praxisorientierte Nachwuchsförderung

Weltweit einmalig, extrem spannend und wirklich kniffelig - beim Schülerwettbewerb INVENT a CHIP sind Wissen, Können und Kreativität gefragt. Die Aktion wird in diesem Jahr erstmals vom VDE gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt und geht jetzt in die entscheidende Praxisphase. Mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr teilgenommen, 200 von ihnen sandten neben der Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens zur Mikro- und Nanoelektronik ihre Ideen für eigene Mikrochips ein. VDE-Vorstandsvorsitzender Enno Liess: "Vom Chip zur Medikamentenkontrolle über eine automatische Kamera bis zur Garageneinparkautomation ist auch in diesem Jahr wieder alles dabei. Die Ideen sind sehr detailliert vorgestellt und überzeugen schon in dieser ersten Phase."

3.000 weiterführende und berufsbildende Schulen waren aufgerufen am Wettbewerb teilzunehmen. Die Resonanz der Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 9 bis 13 zeigt die große Faszination, die die Zukunftstechnologien ausüben. "Die Elektronik ist der zentrale Innovationsmotor für Deutschland. Wir möchten mit dieser Aktion ein deutliches Zeichen für den Fortschritt setzen und junge Menschen für Technologien und die damit verbundenen beruflichen Möglichkeiten begeistern", erklärt Ministerialdirigent Dr. Wolf-Dieter Lukas vom BMBF.

Zehn Teams haben jetzt die erste Hürde genommen und werden vom 5. bis 7. Mai in einem Workshop am Institut für Mikroelektronische Systeme der Universität Hannover in allen Fragen des modernen Chipdesigns fit gemacht. Dort stehen ihnen Profis zur Seite, die in den Wettbewerben der vergangenen fünf Jahren interessante Chipentwürfe begleiteten: Ein Warnsystem gegen den tückischen Sekundenschlaf am Steuer beispielsweise, eine aufwändige Passwortverschlüsselung oder intelligente Heizungs- und Haussteuerungen. Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Leiter des Institutes und Präsident der Universität Hannover: "Wir sind begeistert vom Erfindergeist der Jugendlichen, die uns immer wieder aufs neue überraschen. Es ist erstaunlich, wie aktiv sie ihre Ideen schließlich umsetzen, um am Ende einen eigenen Mikrochip in Händen zu halten."

In Hardware realisiert und mit moderner Silizium-Technologie produziert werden im Herbst die drei besten Entwürfe des Workshops der Öffentlichkeit präsentiert. Vom 23. bis 25. Oktober stellen die Sieger ihre Mikrochips in Aachen 1.500 Experten aus dem In- und Ausland während des VDE Kongresses "Innovations for Europe" vor. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die jungen Erfinder. Sie werden programmieren und an ihren Entwürfen tüfteln. Mit ihren Betreuern und Mitstreitern können sie sich in den nächsten Monaten nach dem Workshop weiterhin in einem Internetforum austauschen. Für den VDE - mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen, einer der größten technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas - ist dieser Wettbewerb mittlerweile zu einer festen Größe in der Nachwuchsförderung geworden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt diese wichtige Talentförderung, um die Innovationskraft Deutschlands zu stärken.

Im fünften Jahr der Aktion hat INVENT a CHIP damit ein großes Feld aktiver Förderer gefunden, die daran interessiert sind, junge Menschen fit für die technologische Zukunft zu machen. Neben attraktiven Preisen wie einem Laptop, einer Reise und einem Technikpreis, erwartet die drei Siegerteams auch ein einwöchiges Schnupperpraktikum bei Bosch, eine VIP-Reise zur CeBIT als Gast des BMBF und natürlich die eigene Projektpräsentation auf verschiedenen Messen und Veranstaltungen. Zum großen Kreis der Sponsoren gehören AMD, Atmel, Bosch, Cadence, IBM, Infineon, Mentor Graphics, Nokia, Philips, Siemens, Viscom, Synopsys, X-Fab, Xilinx und das VDE-Institut.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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