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Positives EU-Signal für die Regenerative Energiewirtschaft

27.05.2004


Die EU-Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, das Erreichen der regenerativen Energie-Ziele bis 2010 durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Ziel der EU-15-Staaten ist bisher ein regenerativer Stromanteil von 22 Prozent und ein Anteil von 12 Prozent am gesamten Energieverbrauch bis 2010, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.



Weitergehende ehrgeizige EU-Ausbauziele bis 2020 liegen vor. Mit der gestern von der Kommission verabschiedeten Mitteilung werden drei Ziele verfolgt:



1. die Bewertung der in der EU-15 erzielten Fortschritte im Hinblick auf die nationalen Ziele für den Verbrauch von Strom aus erneuerbaren Energiequellen bis 2010,

2. die Bewertung der Aussichten für das Erreichen des Ziels, den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch der EU-15 bis zum Jahr 2010 auf 12 % zu steigern unter Berücksichtigung der verabschiedeten Legislativmaßnahmen,

3. Vorschläge für konkrete Maßnahmen der EU-25 auf nationaler und auf EU-Ebene im Kontext der im Juni 2004 in Bonn stattfindenden Weltkonferenz für erneuerbare Energien.

Vorgeschlagen wird u.a. vom Europäischen Parlament für die neue EU mit den 25 Mitgliedsstaaten ein langfristiges Ziel von 20 Prozent regenerativer Energien am gesamten Energieverbrauch bis 2020 festzulegen. "Die Umsetzung dieses EU-Ziels wäre ein positives Zeichen für die Regenerative Energiewirtschaft in Europa und ein wichtiges Signal an die internationale Staatengemeinschaft", sagte IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch.

"Der weltweit steigende Einsatz erneuerbarer Energien hält derzeit mit der zunehmenden Weltnachfrage nach Strom gerade so Schritt," erläuterte Allnoch die aktuelle Situation. Auch Ende 2003 bewegen wir uns damit weiterhin auf dem im IWR-Szenario (1999 - 2010) für diese Dekade vorgezeichneten weltweiten Entwicklungspfad, so Allnoch. "Es wäre ein großartiger Erfolg vor allem für die europäische Industrie und für den Klimaschutz, wenn ein nachhaltiges EU-Signal eine Art katalytischen Beschleunigungseffekt beim weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien auslösen würde", sagte Allnoch.

| IWR
Weitere Informationen:
http://www.iwr.de
http://www.iwr.de/re/iwr/info0008.html

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