Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sensornetz für Frühwarn-Systeme "on air"

02.03.2006


ScatterWeb - Sensornetz für Frühwarn-Systeme "on air" / Berliner Forscher präsentieren selbstkonfigurierendes Funknetz

Die Berliner ScatterWeb GmbH stellt auf der CeBIT in Halle 4 Stand B 58 das erste selbstkonfigurierende und selbstheilende Funk-Netz vor. Das ScatterWeb besteht aus handygroßen Funkmodulen (ScatterNodes) und einer Basisstation (ScatterGate). Nach Inbetriebnahme bauen die Module selbstständig ein stabiles Datennetz auf, das beliebige Informationen (z. B. Erschütterungen, Helligkeit, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit oder Gaskonzentrationen) automatisch messen und übertragen kann.

ScatterWeb übermittelt Daten - im Gegensatz zu RFID-Etiketten - auch "um die Ecke", da ein Sichtkontakt zu Funkmodulen nicht erforderlich ist. Damit können z. B. Container über Inhalt und Zustand befragt werden, die sich für RFID-Lesegeräte außer Reichweite befinden. Die Funkübertragung erfolgt flexibel untereinander, lediglich ein ScatterNode muss mit der Basisstation Kontakt halten. Die Kommunikation zwischen zwei Modulen funktioniert im Freien über bis zu 1.200 Meter, womit auch ungünstige Sende-Verhältnisse überbrückt werden.

Bei Störungen einzelner Module oder Erweiterung des ScatterWeb suchen sich die Einheiten automatisch einen neuen Weg und stellen das Funknetz von selbst wieder her. Das selbstkonfigurierende und selbstheilende Sensornetz kann - abhängig von der Energieversorgung für Messsensoren - bis zu drei Jahre wartungsfrei im Dauerbetrieb laufen. ScatterWeb bietet sich somit sowohl für die Überwachung von Gebäuden als auch für die Erfassung und Übermittlung von Maschinenzuständen an.

In Zusammenarbeit mit der Industrie unterstützt ScatterWeb z. B. die Überwachung von Produktionsanlagen, wie Förderbänder oder Maschinenstraßen. Weiterhin bietet ScatterWeb im "Außendienst" die Überwachung von Wasserständen oder Berghängen an, innerstädtisch kann das automatische Sensornetz Feinstaub- oder Lärmschutz-Überprüfungen übernehmen. Durch Standard-Schnittstellen können die ScatterWeb-Module mit unterschiedlichsten Mess-Sensoren bestückt und das gesamte Netz an bestehende Frühwarn-, Kontroll- oder Steuerungssysteme angebunden werden.

Über ScatterWeb:

ScatterWeb ist eine Ausgründung der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der Condat AG. Die Kooperation ermöglicht z. B. die Integration des ScatterWeb-Systems in das Ressourcen- und Service-Management mobiler Dienstleister, wie Wachschutz-Unternehmen oder öffentliche Verwaltungen mit Kontrollaufgaben. Zu den zukunftsweisenden Einsatzbereichen des ScatterWeb zählen u. a. die Logistik-Branche, das Facility-Management und die Sicherheits-Wirtschaft.

Gesprächspartner auf der CeBIT: Dr. Hartmut Ritter, Geschäftsführer

Messepräsentation: Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg "We make IT.berlinbrandenburg" Halle 4, Stand B 58



Pressekontakt:


ScatterWeb GmbH
Alt-Moabit 91d, 10559 Berlin
www.scatterweb.net


Dr. Hartmut Ritter
Direkt (030) 39 49-2702
ritter@scatterweb.net

Thomas Keup | Kommunikation
Mobil 0171 - 4 18 00 84
kontakt@thomas-keup.de

Dr. Hartmut Ritter | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.scatterweb.net

Weitere Berichte zu: Frühwarn-Systeme Funkmodulen Modul Sensornetz Überwachung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Alles zur Kryotechnik: HDT bietet Seminar zum „Kryostatbau“ in Karlsruhe an

15.08.2018 | Seminare Workshops

Brandschutz im Tanklager – Tagung in Essen

15.08.2018 | Seminare Workshops

Orientieren auf die Schnelle: Neue Erkenntnisse zur Wahrnehmungssteuerung im Gehirn

15.08.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics