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Mit Galvanotechnik beschichten

13.06.2012
Was haben ein Wasserhahn und ein Auto gemeinsam?
Viele ihrer Bauteile sind nach dem gleichen chemischen Prinzip mit Metall beschichtet. Wie Galvanotechniker solche Überzüge herstellen und damit Oberflächen veredeln, berichten die „Nachrichten aus der Chemie“.

Eine Beschichtung schützt ihr Trägermaterial vor äußeren Einflüssen und kann es optisch aufwerten - solche Schichten erzeugt die Galvanotechnik. Hauptabnehmer der Branche ist die Automobilindustrie. Hier sorgen metallisierte Kunststoffbauteile für eine hochwertige Optik bei geringem Gewicht und kleinerem Preis.
Die gleichen Effekte nutzt die Sanitärindustrie; aber auch in Maschinenbau, Elektronik und Telekommunikation ist die Galvanotechnik stark verbreitet. Ein Grund dafür: Galvanische Beschichtungen verhindern Wertverluste von etwa 150 Milliarden Euro jährlich - und das, obwohl der Gesamtumsatz aller Fachfirmen Deutschlands weniger als einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Wie sich galvanische Schichten charakterisieren lassen, warum die veredelten Teile stark glänzen und welche weiteren Anwendungen galvanisch abgeschiedene Metallschichten finden, erläutern Manfred Jordan und Michael Dietterle in ihrem Artikel „Die Metallabscheider“. Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter nachrichten@gdch.de.

Nahezu 80 000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

Dr. Ernst Guggolz | GDCh
Weitere Informationen:
http://www.nachrichtenausderchemie.de/

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