Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Startschuss für "China-Wochen" an deutschen Hochschulen

08.04.2010
Mehr als 45 deutsche Hochschulen informieren über deutsch-chinesische Kooperationen in Bildung, Forschung und Wissenschaft

Unter dem Motto "Zusammen auf dem Weg des Wissens" finden im Sommersemester 2010 die sogenannten China-Wochen an deutschen Hochschulen statt. An mehr als 45 ausgewählten Hochschulen werden von April bis Juni an einem "China-Tag" bzw. in einer "China-Woche" Kooperationen mit chinesischen Partnern vorgestellt und Informationen über individuelle Studien- und Forschungsmöglichkeiten in China bereitgestellt. Die erste Veranstaltung im Rahmen der China-Wochen findet am morgigen Freitag an der Universität Hamburg statt.

"China ist ein wichtiger Partner Deutschlands in Bildung, Forschung und Wissenschaft", sagte Bundesbildungsministerin Prof. Annette Schavan am Freitag in Berlin. "Während der China-Wochen können sich deutsche Studierende und Wissenschaftler über die Möglichkeiten des Austausches und bestehende Kooperationsprojekte mit China informieren. Die China-Wochen sind ein wichtiger Baustein im Deutsch-Chinesischen Jahr der Wissenschaft und Bildung 2009/2010, um die Kooperation mit Chinas Hochschulen weiter auszubauen."

China ist mittlerweile mit über 500 aktiven Kooperationen der wichtigste Partner der deutschen Hochschulen in Asien. Ein Beleg dafür ist die Vielzahl der gemeinsamen Studienprogramme, die zwischen deutschen und chinesischen Hochschulen auf Bachelor- und Master-Level sowie auch im Bereich der Promotion existiert. "Wichtig ist es, dass die Kooperation keine Einbahnstraße ist, sprich: Auch deutsche Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler sollten verstärkt motiviert werden, nach China zu gehen. Hierzu werden die China-Wochen an deutschen Hochschulen einen wichtigen Beitrag leisten", erläuterte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Margret Wintermantel, in Bonn.

Die "China-Wochen" werden von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung 2009/10 gefördert. Ziel der China-Wochen ist es, unter den Studierenden und Wissenschaftlern, aber auch in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für das Potential der deutsch-chinesischen Kooperation in Bildung und Forschung zu schaffen und Anreize für ein Studium bzw. einen Forschungsaufenthalt in China zu setzen. Ferner soll die gemeinsame Mitwirkung an den China-Wochen einen Beitrag zur Integration von chinesischen Studierenden und Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen leisten.

Mit Panelgesprächen und Expertendiskussionen, Ringvorlesungen oder Gastvorträgen chinesischer Wissenschaftler wollen die teilnehmenden Hochschulen das Potential der Wissenschaftskooperation mit China aufzeigen und die Kenntnisse über die chinesische Studien- und Forschungslandschaft erweitern. Geplant sind außerdem interkulturelle Trainingsangebote, virtuelle Seminare zum Thema Integration sowie Filmvorführungen oder Koch- und Kalligraphiekurse. Zudem wurde für Studierende aus den Bereichen der Medien-, Fernseh- und Filmwissenschaften der Preis "Bester Film im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahres 2009/10" ausgelobt.

Alle teilnehmenden Hochschulen und ihr Programm sind im Internet veröffentlicht.

Susanne Schilden | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutsch-chinesisches-jahr-2009-2010.de/de/404.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode verpasst Mikroskop einen Auflösungsschub

Verspiegelte Objektträger ermöglichen jetzt deutlich schärfere Bilder / 20fach bessere Auflösung als ein gewöhnliches Lichtmikroskop - Zwei Forschungsteams der Universität Würzburg haben dem Hochleistungs-Lichtmikroskop einen Auflösungsschub verpasst. Dazu bedampften sie den Glasträger, auf dem das beobachtete Objekt liegt, mit maßgeschneiderten biokompatiblen Nanoschichten, die einen „Spiegeleffekt“ bewirken. Mit dieser einfachen Methode konnten sie die Bildauflösung signifikant erhöhen und einzelne Molekülkomplexe auflösen, die sich mit einem normalen Lichtmikroskop nicht abbilden lassen. Die Studie wurde in der NATURE Zeitschrift „Light: Science and Applications“ veröffentlicht.

Die Schärfe von Lichtmikroskopen ist aus physikalischen Gründen begrenzt: Strukturen, die näher beieinander liegen als 0,2 tausendstel Millimeter, verschwimmen...

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungen

Fachforum über intelligente Datenanalyse

10.12.2018 | Veranstaltungen

Plastics Economy Investor Forum: Treffpunkt für Innovationen

10.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Klein und vielseitig: Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff

10.12.2018 | Studien Analysen

Ungesundes Sitzen vermeiden: Stuhl erkennt Sitzposition und motiviert zur Änderung der Körperhaltung

10.12.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics