Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaft: Neue Plattform zur Vermarktung der wissenschaftlichen Exzellenz der Hauptstadt

30.03.2007
Berliner Uni-Präsidenten präsentieren die Marke Berlin Sciences

In keiner Region Europas konzentrieren sich Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung so wie in Berlin. Wissenschaft und Forschung haben eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Situation der Stadt. Mehr als 200.000 Menschen lehren, forschen, studieren und arbeiten in der Berliner Wissenschaft, die mit jährlich rund 1,8 Milliarden Euro Landesmitteln unterstützt wird. Berlin konzentriert sich konsequent auf die Zukunftschancen unserer Gesellschaft - Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Um diese Stärke Berlins im internationalen Standortwettbewerb noch besser zu vermarkten und der Berliner Wissenschaft eine gemeinsame Plattform zu bieten, hat die Berlin Partner GmbH die Marke BERLIN SCIENCES entwickelt. Die Präsidenten der Humboldt Universität, der Freien Universität und der Technischen Universität, Prof. Dr. Christoph Markschies, Prof. Dr. Dieter Lenzen und Prof. Dr. Kurt Kutzler, stellten die Marke heute gemeinsam mit dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Dr. Hans-Gerhard Husung, im Business Location Center der Berlin Partner GmbH vor.

"Die Marke BERLIN SCIENCES bietet den wissenschaftlichen Einrichtungen Berlins die Möglichkeit, sich gemeinsam besser zu positionieren und als Partner der Wirtschaft zu vermarkten. Die Marke wirbt für die Qualität des Wissenschaftsstandortes Berlin", erklärt Thorsten Fricke, Geschäftsführer der Partner für Berlin Holding und Leiter des Bereichs Hauptstadtmarketing der Berlin Partner GmbH. Entwickelt wurde BERLIN SCIENCES vom Berlin-Partner POWERGROUP (www.power-group.net). Auch Forschungsabteilungen von Unternehmen und an Forschung orientierte Kunst- und Kultureinrichtungen werden in den Prozess einbezogen. Dabei behalten die Institutionen ihre individuelle Identität und verfolgen weiterhin auch Einzelinitiativen. Die übergeordnete Markenstrategie bildet vor allem die Basis für die zukünftige Vernetzung der Partner untereinander sowie zu Politik und Wirtschaft.

... mehr zu:
»Plattform »Vermarktung

"Das einheitliche Logo bündelt die reiche Wissenschaftslandschaft Berlins mit ihren Attributen Kreativ - Lebendig - Grenzenlos. Gleichzeitig bleibt durch die unterschiedliche Farbgebung der jeweilige Absender erkennbar. Den Kern der Marke BERLIN SCIENCES bilden die drei großen Berliner Universitäten.", so der Markenexperte Dr. Pantelis Christian Poetis, POWERGROUP, der das Markenzellmodell und die mimetische Modulation für diesen Prozess entwickelt hat.

Der Präsident der Humboldt Universität zu Berlin, Prof. Dr. Christoph Markschies, unterstützt die Initiative: "Die Berliner Wissenschaft fasziniert. Die Humboldt Universität fasziniert. Also engagieren wir uns mit vielen gemeinsam, damit wir alle zusammen noch mehr Menschen begeistern: für Berlin, für die Wissenschaft, für die Humboldt-Universität."

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin, kommentiert: "Wir freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und sehen BERLIN SCIENCES als gute Basis für ihre Vermarktung."

Der Präsident der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr. Kurt Kutzler, erklärt: "Mit unserer spezifischen Ausrichtung unter anderem auf die Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der vielfältigen Kooperation mit der Wirtschaft schärfen wir das Profil des Standortes und tragen mit unserem großen internationalen Netzwerk zur Verbreitung und Akzeptanz der Marke BERLIN SCIENCES bei. Durch unsere enge Verflechtung mit Unternehmen sind wir nicht nur in der Region ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung. Wir bilden Studierende für wichtige wirtschaftliche Zukunftsfelder aus, die auch Berlin nach vorn bringen werden. Ich denke da an unsere starken Naturwissenschaften oder an Informatik, Mathematik und Biotechnologie. Unsere Aktivitäten zeigen, welche Wirkung der Wissenschaftsstandort auch auf andere gesellschaftliche Bereiche hat."

Dr. Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, sagt: "BERLIN SCIENCES ist ein positives Signal für die Kooperation der Berliner Wissenschaft. Mit dieser Marke kann Berlin die internationale Wahrnehmung seiner Stärken in Wissenschaft und Forschung weiter verbessern."

Die Motive der Einführungskampagne für BERLIN SCIENCES werden in diesen Tagen auf 400 Großplakaten und einem Riesenposter im Berliner Stadtbild zu sehen sein. Daneben gibt es Anzeigen im Bordmagazin der Deutschen Bahn AG, db mobil, im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, in der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" und weiteren Printmedien. Außerdem werben Velotaxis und das autonome (fahrerlose) Fahrzeug der Forschungsgruppe um Professor Raul Rojas von der Freien Universität Berlin für BERLIN SCIENCES.

Interaktive Basis der Marke BERLIN SCIENCES im Internet ist die Plattform http://www.berlin-sciences.com . Auf diesen Seiten finden Wissenschaftsinteressierte Informationen über die Berliner Wissenschaften. Dort sind auch eine ausführliche Dokumentation des Markenbildungsprozesses und weitere Hintergrundinformationen hinterlegt. Zugleich bietet die Plattform Hintergrundinformationen über Berlin und ermöglicht den Austausch von Meinungen sowie die Schaffung von Netzwerken. Separate Austauschbereiche für Wissenschaft und Wirtschaft sind in Planung, ebenso wie die Bildung eines Fördernetzwerks zur konkreten Umsetzung der vielfältigen Ideen der Berliner Wissenschaft.

Christoph Lang | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlin-partner.de

Weitere Berichte zu: Plattform Vermarktung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics